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Dermabrasion ist ein chirurgisches Hautabtragsverfahren, bei dem die oberste Hautschicht mechanisch abgeschliffen wird, um Narben, Falten oder Pigmentveränderungen zu behandeln.
Dermabrasion ist ein chirurgisches Hautabtragsverfahren, bei dem die oberste Hautschicht mechanisch abgeschliffen wird, um Narben, Falten oder Pigmentveränderungen zu behandeln.
Die Dermabrasion ist ein medizinisch-kosmetisches Verfahren, bei dem die obersten Schichten der Haut mechanisch abgetragen werden. Dies geschieht mithilfe eines rotierenden Schleifgeräts oder einer Drahtbürste, die unter lokaler oder allgemeiner Betäubung auf die Haut aufgetragen wird. Ziel ist es, unebene Hautoberflächenstrukturen zu glätten und die natürliche Hauterneuerung anzuregen. Das Verfahren wird seit Jahrzehnten in der Dermatologie und plastischen Chirurgie eingesetzt.
Die Dermabrasion wird bei verschiedenen Hautproblemen eingesetzt, darunter:
Bei der Dermabrasion wird ein rotierendes Instrument mit einer rauen Oberfläche – meist eine Diamantfräse oder eine Drahtbürste – gezielt über die zu behandelnde Hautpartie geführt. Dabei werden die Epidermis (oberste Hautschicht) und je nach Tiefe auch Teile der Dermis (Lederhaut) abgetragen. Durch diesen kontrollierten Wundreiz wird die körpereigene Wundheilung aktiviert, und neues, glatteres Hautgewebe wächst nach.
Vor dem Eingriff wird die Haut gründlich gereinigt und desinfiziert. Je nach Ausdehnung der Behandlung erfolgt eine lokale Betäubung oder eine Vollnarkose. In einigen Fällen wird die Haut mit Kältespray vereist, um sie zu stabilisieren und zu betäuben.
Der Eingriff selbst dauert je nach Behandlungsumfang zwischen 30 Minuten und mehreren Stunden. Nach der Behandlung wird die Haut mit speziellen Verbänden oder Wundauflagen abgedeckt, um Infektionen zu vermeiden und die Heilung zu fördern.
Nach einer Dermabrasion ist die Haut zunächst gerötet, geschwollen und empfindlich – ähnlich wie nach einem Sonnenbrand. Die Abheilung dauert in der Regel sieben bis vierzehn Tage, wobei sich neue Haut bildet. Das endgültige Ergebnis ist oft erst nach mehreren Wochen bis Monaten sichtbar, wenn die Rötungen vollständig abgeklungen sind.
Wie bei jedem medizinischen Eingriff sind auch bei der Dermabrasion bestimmte Risiken und Nebenwirkungen möglich:
Personen mit dunklerem Hauttyp haben ein erhöhtes Risiko für Pigmentveränderungen. Eine sorgfältige ärztliche Beratung vor dem Eingriff ist daher unerlässlich.
Von der klassischen Dermabrasion zu unterscheiden ist die Mikrodermabrasion, ein deutlich oberflächlicheres und schonenderes Verfahren. Bei der Mikrodermabrasion werden nur die allerobersten Zellschichten der Epidermis abgetragen, meist mithilfe feiner Kristalle oder Diamantspitzen. Das Verfahren ist weniger invasiv, erfordert keine Betäubung und eignet sich für leichtere Hautunreinheiten und oberflächliche Pigmentveränderungen.
Ideal geeignet für eine Dermabrasion sind Personen mit hellem Hauttyp (Fitzpatrick I–III), da das Risiko für Pigmentstörungen bei diesen Hauttypen geringer ist. Nicht geeignet ist das Verfahren für Personen mit aktiven Hauterkrankungen (z. B. Rosazea-Schübe, aktive Akne), Einnahme von Isotretinoin in den vergangenen 12–18 Monaten sowie bei Neigung zu Keloiden.
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