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Die Dunkelfeldmikroskopie ist eine spezielle Mikroskopietechnik, bei der Objekte durch seitliche Beleuchtung hell auf dunklem Hintergrund erscheinen. Sie wird in der Medizin zur Untersuchung lebender Mikroorganismen eingesetzt.
Die Dunkelfeldmikroskopie ist eine spezielle Mikroskopietechnik, bei der Objekte durch seitliche Beleuchtung hell auf dunklem Hintergrund erscheinen. Sie wird in der Medizin zur Untersuchung lebender Mikroorganismen eingesetzt.
Die Dunkelfeldmikroskopie ist eine besondere Form der Lichtmikroskopie, bei der das Präparat nicht direkt von unten beleuchtet wird, sondern schräg von der Seite. Dadurch erscheint der Hintergrund dunkel, während die untersuchten Strukturen hell aufleuchten. Dieses Prinzip ermöglicht die Sichtbarmachung von Objekten, die im herkömmlichen Hellfeld kaum oder gar nicht erkennbar wären.
Bei der Dunkelfeldmikroskopie wird ein spezieller Dunkelfeld-Kondensor verwendet, der das direkte Licht vom Objektiv abblockt. Nur das an der Probe gestreute Licht gelangt in das Objektiv. Durch diesen Tyndall-Effekt (Lichtstreuung an kleinen Partikeln) werden selbst kleinste Strukturen sichtbar, ohne dass eine Anfärbung notwendig ist. Das Ergebnis ist ein leuchtendes Bild auf schwarzem Hintergrund.
Die Dunkelfeldmikroskopie wird in verschiedenen Bereichen der Medizin und Biologie eingesetzt:
In der Alternativmedizin, insbesondere in der Biologischen Medizin und der Naturheilkunde, wird die Dunkelfeldmikroskopie häufig zur Untersuchung von Frischblut (sog. Lebendblutanalyse oder Dunkelfeld-Blutanalyse) eingesetzt. Dabei wird ein Tropfen Kapillarblut ungefärbt unter dem Dunkelfeld betrachtet. Befürworter behaupten, dadurch Hinweise auf Gesundheitsstörungen, Nährstoffmängel oder Belastungen erkennen zu können.
Wichtiger Hinweis: Die Lebendblutanalyse mittels Dunkelfeldmikroskopie ist aus wissenschaftlicher und schulmedizinischer Sicht keine anerkannte diagnostische Methode. Studien belegen keine ausreichende Reliabilität oder Validität dieser Methode für die Diagnose von Krankheiten. Medizinische Fachgesellschaften raten daher von ihrer Verwendung als alleinige diagnostische Grundlage ab.
Bei der klassischen Hellfeld-Mikroskopie wird die Probe direkt von unten beleuchtet, und das transmittierte Licht wird betrachtet. Viele transparente Objekte wie lebende Zellen sind dabei kaum sichtbar. Die Dunkelfeldmikroskopie bietet hier einen wesentlichen Vorteil, da sie durch Lichtstreuung einen hohen Kontrast erzeugt und lebende, ungefärbte Proben sichtbar macht.
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