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Das Duodenum (Zwölffingerdarm) ist der erste Abschnitt des Dünndarms und spielt eine zentrale Rolle bei der Verdauung von Nahrung.
Das Duodenum (Zwölffingerdarm) ist der erste Abschnitt des Dünndarms und spielt eine zentrale Rolle bei der Verdauung von Nahrung.
Das Duodenum, auch als Zwölffingerdarm bezeichnet, ist der erste und kürzeste Abschnitt des Dünndarms. Es schließt direkt an den Magen an und ist etwa 25 bis 30 Zentimeter lang – was ungefähr der Breite von zwölf Fingern entspricht, woher es seinen deutschen Namen erhält. Das Duodenum hat eine C-förmige Gestalt und umgibt den Kopf der Bauchspeicheldrüse (Pankreas).
Das Duodenum wird in vier Abschnitte unterteilt:
Das Duodenum übernimmt mehrere lebenswichtige Funktionen im Verdauungsprozess:
Das Duodenalulkus ist eine der häufigsten Erkrankungen des Duodenums. Es handelt sich um ein Geschwür in der Schleimhaut des Zwölffingerdarms, das häufig durch eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori oder durch die Einnahme von nicht-steroidalen Antiphlogistika (NSAR) verursacht wird. Typische Symptome sind Schmerzen im Oberbauch, die häufig nachts oder bei nüchternem Magen auftreten.
Die Duodenitis bezeichnet eine Entzündung der Schleimhaut des Duodenums. Sie kann durch ähnliche Ursachen wie das Duodenalulkus ausgelöst werden und führt zu Beschwerden wie Übelkeit, Schmerzen und Verdauungsstörungen.
Bei der Zöliakie handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der der Verzehr von Gluten zu einer Schädigung der Darmzotten im Duodenum und Dünndarm führt. Dies beeinträchtigt die Nährstoffaufnahme erheblich. Die Diagnose erfolgt häufig durch eine Biopsie (Gewebeentnahme) aus dem Duodenum.
Bösartige Tumore des Duodenums sind selten, können jedoch auftreten. Sie werden häufig spät entdeckt und erfordern eine chirurgische Behandlung.
Die wichtigste Untersuchungsmethode zur Beurteilung des Duodenums ist die Gastroduodenoskopie (Magenspiegelung), bei der ein flexibles Endoskop durch den Mund eingeführt wird. Dabei können Gewebeproben entnommen und Veränderungen der Schleimhaut direkt beurteilt werden. Ergänzend können bildgebende Verfahren wie Ultraschall, CT oder MRT eingesetzt werden.
Die Behandlung von Duodenumerkrankungen richtet sich nach der jeweiligen Ursache:
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