-
DE
Die fettfreie Masse umfasst alle Körperbestandteile ohne Fettgewebe, wie Muskeln, Knochen und Organe. Sie ist ein wichtiger Indikator für Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit.
Zu bevorzugten Quellen hinzufügenDie fettfreie Masse umfasst alle Körperbestandteile ohne Fettgewebe, wie Muskeln, Knochen und Organe. Sie ist ein wichtiger Indikator für Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit.
Die fettfreie Masse (FFM) bezeichnet die Gesamtheit aller Körpergewebe, die kein Fett enthalten. Dazu gehören Skelettmuskeln, Knochen, Organe, Haut, Blut und Körperflüssigkeiten. Sie wird auch als fettfreie Körpermasse bezeichnet und ist ein zentrales Maß in der Körperzusammensetzungsanalyse. Im Gegensatz dazu steht die Körperfettmasse, die den Anteil des gespeicherten Fettgewebes am Gesamtgewicht beschreibt.
Die fettfreie Masse ist ein wichtiger Indikator für die körperliche Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Eine höhere fettfreie Masse, insbesondere ein höherer Muskelanteil, ist mit einem geringeren Risiko für Stoffwechselerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Osteoporose verbunden. Im Alter nimmt die fettfreie Masse natürlicherweise ab – ein Prozess, der als Sarkopenie bezeichnet wird und die Lebensqualität erheblich beeinflussen kann.
Es gibt verschiedene Methoden zur Bestimmung der fettfreien Masse:
Verschiedene Faktoren beeinflussen die fettfreie Masse eines Menschen:
Eine proteinreiche Ernährung unterstützt den Erhalt und Aufbau der fettfreien Masse. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene eine Proteinzufuhr von ca. 0,8 g pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Für ältere Menschen und Sportler kann der Bedarf höher liegen. Neben Protein sind auch Mikronährstoffe wie Vitamin D, Kalzium und Magnesium wichtig für die Knochen- und Muskelgesundheit.
In der Medizin wird die fettfreie Masse zur Beurteilung des Ernährungszustandes, zur Dosierung von Medikamenten (z. B. Chemotherapeutika) und zur Verlaufskontrolle bei Erkrankungen wie Krebs, Herzinsuffizienz oder Nierenerkrankungen herangezogen. Eine Abnahme der fettfreien Masse gilt als Risikofaktor für eine erhöhte Sterblichkeit bei schwer kranken Patienten.