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Hypovolämie bezeichnet einen krankhaft verminderten Blut- oder Flüssigkeitsvolumens im Körper. Sie kann lebensbedrohlich werden und erfordert rasche medizinische Behandlung.
Zu bevorzugten Quellen hinzufügenHypovolämie bezeichnet einen krankhaft verminderten Blut- oder Flüssigkeitsvolumens im Körper. Sie kann lebensbedrohlich werden und erfordert rasche medizinische Behandlung.
Hypovolämie bezeichnet einen Zustand, bei dem das zirkulierende Blutvolumen oder die Gesamtflüssigkeit im Körper krankhaft vermindert ist. Dadurch kann das Herz nicht mehr ausreichend Blut in den Kreislauf pumpen, was zu einer Unterversorgung der Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen führt. In schweren Fällen spricht man vom hypovolämischen Schock, einem lebensbedrohlichen Notfallzustand.
Hypovolämie kann durch verschiedene Mechanismen entstehen, die zu einem Verlust von Blut oder Körperflüssigkeit führen:
Die Symptome der Hypovolämie hängen vom Schweregrad des Flüssigkeitsverlustes ab und können sich rasch verschlimmern:
Die Diagnose der Hypovolämie erfolgt durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung und labormedizinischen Tests:
Das Ziel der Behandlung ist die rasche Wiederherstellung des Blut- und Flüssigkeitsvolumens:
Bei leichter Hypovolämie kann die orale Flüssigkeitszufuhr ausreichen. Bei schwerem Verlauf ist eine intravenöse (i.v.) Gabe von Flüssigkeit notwendig:
Parallel zur Flüssigkeitsgabe muss die Grundursache behandelt werden, z. B. Blutstillung bei Blutungen, Antiemetika bei Erbrechen oder Insulingabe bei Diabetes.
Im hypovolämischen Schock sind intensivmedizinische Maßnahmen erforderlich, darunter Überwachung der Vitalzeichen, Sauerstoffgabe und gegebenenfalls der Einsatz von Vasopressoren zur Kreislaufstabilisierung.