-
DE
Der Insulinbiosyntheseweg beschreibt die schrittweise Herstellung von Insulin in den Betazellen der Bauchspeicheldrüse – von der Genaktivierung bis zum fertigen Hormon.
Der Insulinbiosyntheseweg beschreibt die schrittweise Herstellung von Insulin in den Betazellen der Bauchspeicheldrüse – von der Genaktivierung bis zum fertigen Hormon.
Der Insulinbiosyntheseweg bezeichnet die gesamte Abfolge biochemischer Schritte, durch die das Körper das Hormon Insulin herstellt. Insulin ist ein lebenswichtiges Peptidhormon, das den Blutzuckerspiegel reguliert und die Aufnahme von Glukose in die Körperzellen ermöglicht. Die Biosynthese findet hauptsächlich in den Betazellen der Langerhansschen Inseln der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) statt.
Der erste Schritt beginnt im Zellkern der Betazelle. Das Insulingen, das auf Chromosom 11 beim Menschen lokalisiert ist, wird durch RNA-Polymerase in eine Boten-RNA (mRNA) umgeschrieben. Dieser Vorgang wird als Transkription bezeichnet. Die mRNA wird anschließend prozessiert (Spleicing, Capping, Polyadenylierung) und in das Zytoplasma transportiert.
Im nächsten Schritt wird die mRNA an den Ribosomen des rauen endoplasmatischen Retikulums (rER) in eine Aminosäurekette übersetzt. Das zunächst entstehende Protein wird als Präproinsulin bezeichnet. Es besteht aus drei Abschnitten: dem Signalpeptid (24 Aminosäuren), der B-Kette, dem C-Peptid und der A-Kette.
Sobald das Präproinsulin in das Lumen des rER gelangt, wird das Signalpeptid durch eine Signalpeptidase sofort abgespalten. Es entsteht Proinsulin, eine einkettiges Vorläufermolekuel mit einer charakteristischen Faltungsstruktur, die durch Disulfidbrücken stabilisiert wird.
Im endoplasmatischen Retikulum faltet sich das Proinsulin korrekt und wird anschließend in den Golgi-Apparat transportiert. Dort erfolgt die weitere Reifung und Verpackung in sekretorische Granula (Speichervesikel).
In den sekretorischen Granula schneiden spezifische Enzyme – Prohormon-Konvertasen (PC1/3 und PC2) sowie Carboxypeptidase E – das C-Peptid aus dem Proinsulin heraus. Es entstehen zwei Produkte: das reife Insulin (bestehend aus A-Kette und B-Kette, verbunden durch zwei Disulfidbrücken) sowie das frei werdende C-Peptid. Beide werden in gleichen Mengen gespeichert.
Als Reaktion auf einen erhöhten Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie) verschmelzen die Granula mit der Zellmembran der Betazelle, und Insulin sowie C-Peptid werden durch Exozytose in die Blutbahn freigesetzt. Zusätzlich stimulieren weitere Signale wie Aminosäuren, Inkretine (GLP-1, GIP) und das autonome Nervensystem die Insulinausschüttung.
Störungen im Insulinbiosyntheseweg können zu schwerwiegenden Erkrankungen führen:
Die Messung des C-Peptids im Blut dient als klinischer Marker für die endogene Insulinproduktion, da C-Peptid und Insulin in äquimolaren Mengen freigesetzt werden. Im Gegensatz zu exogen zugeführtem Insulin wird das C-Peptid nicht durch die Leber abgebaut und bleibt länger im Blut nachweisbar.
Die Insulinbiosynthese wird auf mehreren Ebenen reguliert:
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C