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Die Kalziumphosphatresorption beschreibt die Aufnahme von Kalzium und Phosphat aus dem Darm in den Körper. Sie ist essenziell für Knochen, Zähne und viele Stoffwechselprozesse.
Die Kalziumphosphatresorption beschreibt die Aufnahme von Kalzium und Phosphat aus dem Darm in den Körper. Sie ist essenziell für Knochen, Zähne und viele Stoffwechselprozesse.
Die Kalziumphosphatresorption bezeichnet die Aufnahme von Kalzium (Ca²+) und Phosphat (PO&sub4;³−) aus dem Verdauungstrakt in das Blut und die Körperzellen. Beide Mineralstoffe sind untrennbar miteinander verbunden: Sie bilden gemeinsam Hydroxylapatit, den wichtigsten Mineralbestandteil von Knochen und Zähnen. Darüber hinaus erfüllen sie zahlreiche weitere physiologische Funktionen im Muskel-, Nerven- und Energiestoffwechsel.
Kalzium und Phosphat werden hauptsächlich im Dünndarm resorbiert, wobei der Duodenum (Zwölffingerdarm) und das Jejunum (Leerdarm) die wichtigsten Resorptionsorte darstellen. Die Resorption erfolgt über zwei verschiedene Mechanismen:
Vitamin D (insbesondere sein aktiver Metabolit Calcitriol / 1,25-Dihydroxycholecalciferol) ist der bedeutendste Regulator der Kalziumresorption. Es stimuliert die Produktion von Transportproteinen (z. B. Calbindin) in den Darmzellen und erhöht so die transzelluläre Kalziumaufnahme deutlich. Auch die Phosphatresorption wird durch Vitamin D gefördert.
Das Parathormon (PTH), das bei niedrigem Blutkalziumspiegel von der Nebenschilddrüse ausgeschüttet wird, steigert indirekt die Kalziumresorption im Darm, indem es die Umwandlung von Vitamin D in seine aktive Form in der Niere anregt. Gleichzeitig fördert es die Kalziumrückresorption in der Niere und die Freisetzung von Kalzium aus dem Knochen.
FGF-23 ist ein Hormon, das hauptsächlich aus Knochenzellen stammt und die Phosphatresorption im Darm und die Rückresorption in der Niere hemmt. Es wirkt damit als wichtiger Gegenspieler zur Phosphatanreicherung im Körper.
Eine ausreichende Kalziumphosphatresorption ist die Grundvoraussetzung für eine gesunde Knochenmineralisierung. Störungen der Resorption können zu schwerwiegenden Erkrankungen führen:
Verschiedene Erkrankungen und Zustände können die Kalziumphosphatresorption beeinträchtigen:
Zur Beurteilung der Kalziumphosphatresorption und des Kalzium-Phosphat-Haushalts können folgende Untersuchungen eingesetzt werden:
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache der Störung:
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