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Das Klarzellakanthom ist ein gutartiger, langsam wachsender Hauttumor, der meist als rötlicher Knoten an den Unterschenkeln auftritt. Es ist harmlos und wird in der Regel chirurgisch entfernt.
Das Klarzellakanthom ist ein gutartiger, langsam wachsender Hauttumor, der meist als rötlicher Knoten an den Unterschenkeln auftritt. Es ist harmlos und wird in der Regel chirurgisch entfernt.
Das Klarzellakanthom (auch Klarzell-Akanthom oder Klarzellenakanthom genannt) ist ein seltener, gutartiger Tumor der Oberhaut (Epidermis). Er wurde erstmals 1962 von Degos und Civatte beschrieben. Die Bezeichnung leitet sich von den charakteristischen hellen, glykogenreichen Zellen ab, die unter dem Mikroskop sichtbar sind. Das Klarzellakanthom gilt als harmlose Hautveraenderung und hat kein Potenzial zur boesartigen Umwandlung.
Die genaue Ursache des Klarzellakanthoms ist bislang nicht vollstaendig geklaert. Es wird diskutiert, ob es sich um eine reaktive Hautveraenderung oder eine echte Neoplasie (Neubildung) handelt. Folgende Faktoren werden in der Literatur erwaehnt:
Das Klarzellakanthom zeigt ein typisches klinisches Erscheinungsbild, das die Diagnose erleichtern kann:
Die Diagnose des Klarzellakanthoms erfolgt klinisch sowie durch histologische Untersuchung. Folgende Methoden kommen zum Einsatz:
Der Dermatologe beurteilt die Hautveraenderung anhand ihrer typischen Merkmale wie Lokalisation, Farbe und Oberflaeche. Der charakteristische glaenzende, rote Knoten an der Unterschenkelstreckseite ist oft bereits wegweisend.
Mit der Dermatoskopie (Auflichtmikroskopie) laesst sich ein typisches Muster erkennen: ein regelmaessiges Punktmuster mit fein verteilten Gefaessstrukturen, das an ein Perlenmuster erinnert und charakteristisch fuer das Klarzellakanthom ist.
Die sichere Diagnosestellung erfolgt durch eine Biopsie mit anschliessender histologischer Untersuchung. Unter dem Mikroskop zeigen sich:
Folgende Erkrankungen koennen dem Klarzellakanthom aehneln und muessen abgegrenzt werden:
Da das Klarzellakanthom gutartig ist und keine Tendenz zur boesartigen Entartung zeigt, ist eine Behandlung in erster Linie dann indiziert, wenn aesthetische Gruende vorliegen, Beschwerden auftreten oder die Diagnose unsicher ist.
Die chirurgische Entfernung ist die haeufigste und sicherste Behandlungsmethode. Dabei wird der Tumor vollstaendig mit einem kleinen Sicherheitsabstand herausgeschnitten. Das entnommene Gewebe wird anschliessend histologisch untersucht, um die Diagnose zu bestaetigen.
In bestimmten Faellen koennen auch folgende Methoden eingesetzt werden:
Nach erfolgreicher Behandlung ist in der Regel keine weitere Nachsorge erforderlich. Rezidive (Rueckfaelle) sind selten.
Die Prognose des Klarzellakanthoms ist ausgezeichnet. Es handelt sich um einen vollstaendig gutartigen Tumor ohne Metastasierungsrisiko. Nach vollstaendiger Entfernung ist die Erkrankung geheilt. Eine regelmaessige Selbstkontrolle der Haut und jaehrliche Hautarztbesuche werden allgemein zur Vorsorge empfohlen.
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