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Die Knochendichtetherapie umfasst medizinische Maßnahmen zur Stärkung der Knochen und zur Behandlung von Osteoporose. Ziel ist es, Knochenbrüche zu verhindern und die Knochengesundheit langfristig zu erhalten.
Die Knochendichtetherapie umfasst medizinische Maßnahmen zur Stärkung der Knochen und zur Behandlung von Osteoporose. Ziel ist es, Knochenbrüche zu verhindern und die Knochengesundheit langfristig zu erhalten.
Die Knochendichtetherapie bezeichnet alle medizinischen, ernährungsbezogenen und lebensstilbasierten Maßnahmen, die darauf abzielen, die Knochendichte zu erhalten oder zu verbessern. Sie wird vor allem bei Erkrankungen wie Osteoporose (Knochenschwund) eingesetzt, bei denen die Knochen an Masse und Stabilität verlieren und dadurch bruchanfälliger werden. Die Therapie richtet sich sowohl an Personen mit bereits diagnostiziertem Knochenschwund als auch an Risikogruppen zur Vorbeugung.
Ein Verlust der Knochendichte kann durch verschiedene Faktoren bedingt sein:
Zur Messung der Knochendichte wird häufig die sogenannte DXA-Messung (Dual-Energie-Röntgenabsorptiometrie) eingesetzt. Dieses bildgebende Verfahren misst die Knochenmineraldichte an Wirbelsäule und Hüfte und liefert einen sogenannten T-Score, der angibt, wie stark die Knochendichte vom Normwert junger, gesunder Erwachsener abweicht. Ein T-Score unter -2,5 gilt als Osteoporose.
Die medikamentöse Knochendichtetherapie umfasst verschiedene Wirkstoffklassen:
Eine ausreichende Versorgung mit Kalzium (empfohlen: 1000–1200 mg täglich für Erwachsene) und Vitamin D (empfohlen: 800–2000 IE täglich je nach Leitlinie) ist die Grundlage jeder Knochendichtetherapie. Beide Nährstoffe sind essenziell für den Knochenaufbau und die Knochenmineralisierung.
Regelmäßige körperliche Aktivität, insbesondere Krafttraining und gewichtstragende Übungen (z. B. Gehen, Treppensteigen, Nordic Walking), stimulieren den Knochenaufbau und verbessern die Muskelkraft, was das Sturzrisiko reduziert. Gleichgewichtsübungen wie Yoga oder Tai-Chi sind ebenfalls empfohlen.
Eine knochengesunde Ernährung sollte reich an Kalzium sein. Gute Quellen sind Milchprodukte, grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte und kalziumreiches Mineralwasser. Zusätzlich sollte auf eine ausreichende Proteinzufuhr sowie die Vermeidung von übermäßigem Koffein- und Alkoholkonsum geachtet werden.
Rauchen fördert den Knochenabbau und sollte aufgegeben werden. Sturzprophylaxe im häuslichen Umfeld (z. B. Entfernen von Stolperfallen, ausreichende Beleuchtung) ist besonders bei älteren Patientinnen und Patienten ein wichtiger Bestandteil der Therapie.
Risikogruppen für einen Knochendichteverlust sind vor allem:
Das übergeordnete Ziel der Knochendichtetherapie ist die Frakturprävention -- also die Vermeidung von Knochenbrüchen, insbesondere an Wirbelsäule, Hüfte und Handgelenk. Mit einer konsequenten, individuell abgestimmten Therapie lässt sich die Knochendichte stabilisieren oder sogar steigern und das Frakturrisiko deutlich senken. Die Dauer der Therapie richtet sich nach dem individuellen Risiko und wird regelmäßig ärztlich überprüft.
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