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Knochenmasse aufbauen bedeutet, die Dichte und Stärke der Knochen zu erhöhen. Gezielte Ernährung, Bewegung und Mikronährstoffe helfen dabei, Osteoporose vorzubeugen und die Knochengesundheit langfristig zu sichern.
Zu bevorzugten Quellen hinzufügenKnochenmasse aufbauen bedeutet, die Dichte und Stärke der Knochen zu erhöhen. Gezielte Ernährung, Bewegung und Mikronährstoffe helfen dabei, Osteoporose vorzubeugen und die Knochengesundheit langfristig zu sichern.
Der Begriff Knochenmasse aufbauen beschreibt Maßnahmen, die darauf abzielen, die Knochendichte (auch Knochenmineraldichte genannt) zu erhöhen oder zu erhalten. Knochen sind lebendiges Gewebe, das sich ständig erneuert. Im Laufe des Lebens erreicht die Knochenmasse zwischen dem 25. und 30. Lebensjahr ihr Maximum, den sogenannten Peak Bone Mass. Danach nimmt sie langsam ab. Wer frühzeitig durch Ernährung, Bewegung und einen gesunden Lebensstil gegensteuert, kann den Knochenschwund verlangsamen und Osteoporose vorbeugen.
Knochen erfüllen im Körper mehrere lebenswichtige Funktionen: Sie stützen den Körper, schützen innere Organe und speichern wichtige Mineralstoffe wie Kalzium und Phosphor. Eine geringe Knochenmasse erhöht das Risiko für KnochenBrüche (Frakturen), besonders bei älteren Menschen. Besonders gefährdet sind:
Kalzium ist der wichtigste Baustoff der Knochen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene eine tägliche Zufuhr von 1.000 mg Kalzium. Gute Quellen sind Milch und Milchprodukte, grünes Gemüse (z. B. Brokkoli, Grünkohl), Mandeln und kalziumreiches Mineralwasser.
Vitamin D ist unentbehrlich, damit der Körper Kalzium aus der Nahrung aufnehmen und in die Knochen einbauen kann. Vitamin D wird hauptsächlich durch Sonnenlicht in der Haut gebildet. Die empfohlene Tageszufuhr durch die DGE beträgt 800 IE (20 μg) für Erwachsene, die nicht ausreichend Sonnenlicht bekommen. Nahrungsquellen sind fetter Fisch (Lachs, Hering), Eier und angereicherte Lebensmittel.
Vitamin K2 aktiviert Proteine wie Osteocalcin, die Kalzium in den Knochen binden. Es kommt in fermentierten Lebensmitteln wie Natto, Sauerkraut und bestimmten Käsesorten vor.
Magnesium unterstützt den Einbau von Kalzium in die Knochen und ist an der Aktivierung von Vitamin D beteiligt. Es ist in Nüssen, Samen, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten enthalten.
Eine ausreichende Proteinzufuhr ist ebenfalls wichtig, da Protein etwa 30 % der Knochenmasse ausmacht. Gute Quellen sind mageres Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte, Quark und Eier.
Mechanische Belastung durch Bewegung ist einer der wirksamsten Reize, um die Knochen zur Neubildung anzuregen. Besonders effektiv sind:
Schwimmen und Radfahren sind gut für das Herz-Kreislauf-System, regen den Knochenaufbau jedoch weniger an, da sie den Körper kaum belasten.
Neben Ernährung und Bewegung beeinflussen weitere Faktoren die Knochenmasse:
Wenn die Knochenmasse bereits deutlich reduziert ist (Osteopenie oder Osteoporose), können ärztlich verordnete Medikamente helfen. Dazu gehören Bisphosphonate, Denosumab oder Teriparatid. Diese werden stets von einem Arzt oder einer Ärztin verordnet und begleitet. Regelmäßige Knochendichtemessungen (DXA-Messung) helfen, den Verlauf zu überwachen.