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Die Körpergröße ist ein wichtiges Maß für Wachstum und Gesundheit. Sie wird durch Gene, Ernährung und Umweltfaktoren beeinflusst und dient als klinischer Referenzwert.
Die Körpergröße ist ein wichtiges Maß für Wachstum und Gesundheit. Sie wird durch Gene, Ernährung und Umweltfaktoren beeinflusst und dient als klinischer Referenzwert.
Die Körpergröße bezeichnet die vertikale Ausdehnung des menschlichen Körpers vom Scheitel bis zur Ferse. Sie wird in der Regel in Zentimetern (cm) oder Metern (m) angegeben und gehört zu den grundlegenden anthropometrischen Maßen in der Medizin. Die Körpergröße ist ein wichtiger Indikator für das körperliche Wachstum, die Gesundheit und die Entwicklung eines Menschen.
Der größte Einfluss auf die Körpergröße geht von den genetischen Anlagen aus. Schätzungen zufolge sind etwa 60–80 % der individuellen Körpergröße erblich bedingt. Die Körpergröße der Eltern gilt daher als wichtiger Anhaltspunkt für die zu erwartende Endgröße eines Kindes.
Eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung, insbesondere in der Kindheit und Jugend, ist entscheidend für eine optimale Körperentwicklung. Wichtige Nährstoffe sind dabei:
Das Wachstumshormon (Somatotropin), das in der Hirnanhängedrüse gebildet wird, spielt eine zentrale Rolle beim Längenwachstum. Auch Schilddrüsenhormone und Geschlechtshormone (während der Pubertät) beeinflussen das Wachstum erheblich.
Lebensumstände wie ausreichend Schlaf, körperliche Aktivität, sozioökonomischer Status und die allgemeine Gesundheitsversorgung wirken sich ebenfalls auf die Körpergröße aus.
Das größte Wachstum findet in der frühen Kindheit sowie während der Pubertät statt. Mädchen erreichen ihre endgültige Körpergröße in der Regel mit etwa 16–18 Jahren, Jungen etwas später mit etwa 18–21 Jahren. Das Wachstum ist abgeschlossen, wenn die Wachstumsfugen (Epiphysenfugen) in den Knochen verknöchert sind.
Die Körpergröße wird mithilfe eines Stadiometers (Messlatte) gemessen. Der Patient steht dabei aufrecht, ohne Schuhe, mit dem Rücken zur Messlatte und dem Blick nach vorne. Im klinischen Alltag wird die Körpergröße regelmäßig dokumentiert, da Veränderungen auf Erkrankungen hinweisen können.
Die Körpergröße ist in der Medizin ein wichtiger Referenzwert. Sie wird unter anderem genutzt für:
Eine deutlich unter- oder überdurchschnittliche Körpergröße kann auf medizinische Ursachen hinweisen. Kleinwuchs kann durch Wachstumshormonmangel, genetische Erkrankungen (z. B. Turner-Syndrom) oder chronische Erkrankungen verursacht werden. Großwuchs kann bei übermäßiger Wachstumshormonproduktion (Gigantismus, Akromegalie) auftreten. Bei Auffälligkeiten im Wachstumsverlauf sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
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