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Kollagenresorption bezeichnet den biochemischen Abbau von Kollagen im menschlichen Körper. Dieser natürliche Prozess spielt eine zentrale Rolle bei der Gewebeerneuerung, Knochenheilung und Hautalterung.
Kollagenresorption bezeichnet den biochemischen Abbau von Kollagen im menschlichen Körper. Dieser natürliche Prozess spielt eine zentrale Rolle bei der Gewebeerneuerung, Knochenheilung und Hautalterung.
Kollagenresorption bezeichnet den enzymatischen Abbau und die Wiederaufnahme von Kollagen – dem häufigsten Strukturprotein im menschlichen Körper. Kollagen bildet das Gerüst von Haut, Knochen, Knorpel, Sehnen und Bindegewebe. Durch die Resorption wird altes oder beschädigtes Kollagen abgebaut und durch neu synthetisiertes ersetzt. Dieser Prozess ist essenziell für die Gewebehomöostase, also das dynamische Gleichgewicht zwischen Aufbau und Abbau.
Die Kollagenresorption wird hauptsächlich durch spezifische Enzyme gesteuert, die zur Familie der Matrixmetalloproteasen (MMP) und Kollagenasen gehören. Diese Enzyme spalten die Kollagenfasern an definierten Stellen, sodass die entstehenden Fragmente von Zellen aufgenommen und weiter abgebaut werden können.
Im gesunden Körper ist die Kollagenresorption ein kontinuierlicher, streng regulierter Vorgang. Er ermöglicht:
Im Knochengewebe ist die Kollagenresorption besonders gut untersucht. Osteoklasten lösen durch Ansäuerung und enzymatischen Abbau zunächst das Hydroxyapatit-Mineral und anschließend das Typ-I-Kollagen der Knochenmatrix auf. Dieser Vorgang ist untrennbar mit der Tätigkeit der Osteoblasten (knochenaufbauende Zellen) gekoppelt. Ein Ungleichgewicht zwischen Resorption und Aufbau führt zu Erkrankungen wie Osteoporose.
Klinisch wichtige Biomarker für die Kollagenresorption im Knochen sind:
In der Haut nimmt die Kollagenproduktion ab dem 25. Lebensjahr kontinuierlich ab, während die Resorptionsrate vergleichsweise erhöht bleibt. Faktoren wie UV-Strahlung, Rauchen, chronischer Stress und Entzündungsprozesse steigern die Aktivität der MMP und beschleunigen den Kollagenabbau. Dies führt zu Faltenbildung, Elastizitätsverlust und dünnerer Haut.
Wenn die Kollagenresorption das Gleichgewicht stört, können verschiedene Erkrankungen entstehen:
Die Kollagenresorption kann durch Blut- und Urintests anhand spezifischer Knochenresorptionsmarker erfasst werden. Diese werden vor allem bei der Diagnostik und Verlaufskontrolle von Osteoporose, Knochenmetastasen sowie bei der Überwachung antiosteoporotischer Therapien eingesetzt.
Bei pathologisch erhöhter Kollagenresorption stehen verschiedene therapeutische Ansätze zur Verfügung:
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