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Ein Kontakt-Nickerchen ist ein kurzer Schlaf, bei dem eine Person engen körperlichen Kontakt zu einer anderen Person hält. Es fördert Wohlbefinden und Bindung.
Zu bevorzugten Quellen hinzufügenEin Kontakt-Nickerchen ist ein kurzer Schlaf, bei dem eine Person engen körperlichen Kontakt zu einer anderen Person hält. Es fördert Wohlbefinden und Bindung.
Ein Kontakt-Nickerchen (auch Kontaktnickerchen genannt) bezeichnet einen kurzen Schlaf oder eine Ruhephase, bei der mindestens zwei Personen in engem körperlichen Kontakt miteinander schlafen oder ruhen. Besonders verbreitet ist diese Praxis zwischen Eltern und Säuglingen, Paaren oder engen Bezugspersonen. Im Kontext der Säuglingspflege spricht man auch vom sogenannten „Contact Napping“ oder Trageschlaf.
Das Bedürfnis nach körperlicher Nähe während des Schlafs ist tief in der menschlichen Biologie verwurzelt. Besonders für Neugeborene und Säuglinge ist der Körperkontakt zur Bezugsperson von großer Bedeutung für die emotionale und neurologische Entwicklung. Das Kontakt-Nickerchen wird von vielen Eltern praktiziert, weil Säuglinge beim Körperkontakt häufig länger und ruhiger schlafen.
Beim Kontakt-Nickerchen mit Säuglingen sind bestimmte Sicherheitsregeln unbedingt zu beachten, um das Risiko des plötzlichen Kindstods (SIDS) und von Erstickungsunfällen zu minimieren:
Das Kontakt-Nickerchen ist nicht nur auf Säuglinge beschränkt. Auch Kleinkinder, ältere Kinder und Erwachsene profitieren von gemeinsamen Ruhepausen mit enger Bezugsperson. In vielen Kulturen weltweit ist das gemeinsame Schlafen in der Familie (Co-Sleeping) eine selbstverständliche Praxis, die emotionale Sicherheit und soziale Bindung fördert.
Studien belegen, dass Körperkontakt während des Schlafs die Freisetzung von Oxytocin fördert, einem Hormon, das Vertrauen, Entspannung und Bindung stärkt. Gleichzeitig wird die Aktivität der Stressachse (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse) gedämpft, was zu einer tieferen Entspannung führt. Bei Säuglingen fördert regelmäßiger Körperkontakt zudem die neurologische Reifung und das Immunsystem.