-
DE
Die kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse (KAPD) ist ein Nierenersatzverfahren, bei dem das Bauchfell als natürliche Filtermembran dient. Sie ermöglicht Patienten mit Nierenversagen eine Heimdialyse.
Die kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse (KAPD) ist ein Nierenersatzverfahren, bei dem das Bauchfell als natürliche Filtermembran dient. Sie ermöglicht Patienten mit Nierenversagen eine Heimdialyse.
Die kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse (KAPD) ist eine Form der Dialyse, die bei chronischem Nierenversagen eingesetzt wird. Anders als die Hämodialyse, bei der das Blut außerhalb des Körpers gereinigt wird, nutzt die KAPD das Peritoneum (Bauchfell) als natürliche Filtermembran. Das Verfahren ermöglicht es den Patienten, die Behandlung selbstständig zu Hause durchzuführen, ohne täglich eine Dialyseeinrichtung aufzusuchen.
Über einen dauerhaft implantierten Peritonealkatheter wird eine spezielle Dialyseflüssigkeit (Dialysat) in die Bauchhöhle eingefüllt. Durch den osmotischen und diffusiven Austausch über das Bauchfell werden harnpflichtige Substanzen, überschüssige Elektrolyte und Wasser aus dem Blut in die Dialyseflüssigkeit überführt. Das verbrauchte Dialysat wird anschließend abgelassen und durch frische Lösung ersetzt.
Die KAPD wird hauptsächlich bei Patienten mit terminalem Nierenversagen (chronische Nierenerkrankung Stadium 5) angewendet, wenn die verbleibende Nierenfunktion nicht mehr ausreicht, den Körper ausreichend zu entgiften. Typische Grunderkrankungen sind:
Die KAPD kann als primäres Dialyseverfahren oder als Überbrückung bis zu einer Nierentransplantation eingesetzt werden.
Das Prinzip der KAPD beruht auf zwei physikalischen Prozessen:
Das Bauchfell ist reich an Blutgefäßen und besitzt eine ausreichend große Oberfläche (ca. 1–2 m²), um als effektive Filtermembran zu fungieren.
Bei der KAPD wird das Dialysat in der Regel drei bis fünf Mal täglich gewechselt, auch nachts bleibt meist eine Füllung in der Bauchhöhle. Jeder Beutelwechsel dauert etwa 20 bis 40 Minuten und umfasst folgende Schritte:
Hygiene und Sterilität sind bei der Durchführung entscheidend, um das Infektionsrisiko zu minimieren.
Die häufigste und schwerwiegendste Komplikation der KAPD ist die Peritonitis (Bauchfellentzündung), meist verursacht durch grampositive Bakterien wie Staphylococcus aureus oder Staphylococcus epidermidis. Symptome sind Bauchschmerzen, trübes Dialysat, Fieber und Übelkeit. Die Behandlung erfolgt durch intraperitoneale oder systemische Antibiotikainfusion. Wiederkehrende Peritonitiden können zum Versagen der Methode und zum Wechsel zur Hämodialyse führen.
Im Vergleich zur Hämodialyse bietet die KAPD eine kontinuierliche Entgiftung und ist besonders für Patienten geeignet, die mobil bleiben möchten oder in Regionen leben, in denen keine gut erreichbare Dialyseeinrichtung vorhanden ist. Die automatisierte Peritonealdialyse (APD) ist eine Weiterentwicklung, bei der der Beutelwechsel nachts von einem Gerät (Cycler) automatisch durchgeführt wird, was die Lebensqualität tagsüber weiter erhöht.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C