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Kontrazeptiva sind Verhütungsmittel, die eine unerwünschte Schwangerschaft verhindern. Sie umfassen hormonelle, mechanische und chemische Methoden.
Kontrazeptiva sind Verhütungsmittel, die eine unerwünschte Schwangerschaft verhindern. Sie umfassen hormonelle, mechanische und chemische Methoden.
Kontrazeptiva, auch als Verhütungsmittel bezeichnet, sind Methoden, Substanzen oder Geräte, die gezielt eingesetzt werden, um eine Schwangerschaft zu verhindern. Sie richten sich an Personen, die sexuell aktiv sind, aber keine Schwangerschaft wünschen. Die Auswahl des geeigneten Verhütungsmittels hängt von individuellen Faktoren wie Gesundheitszustand, Lebensweise und persönlichen Präferenzen ab.
Hormonelle Verhütungsmittel enthalten synthetische Hormone – meist Östrogen und Gestagen oder nur Gestagen – und greifen in den weiblichen Zyklus ein, um eine Befruchtung zu verhindern. Zu den gängigsten Formen gehören:
Diese Methoden verhindern physisch, dass Spermien die Eizelle erreichen:
Spermizide sind Substanzen in Form von Cremes, Gels oder Zäpfchen, die Spermien abtöten oder in ihrer Bewegungsfähigkeit einschränken. Sie werden oft in Kombination mit Barrieremethoden angewendet.
Die Pille danach (z. B. Levonorgestrel oder Ulipristalacetat) ist eine Notfallmaßnahme nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr. Sie sollte so früh wie möglich, spätestens jedoch 72 bis 120 Stunden nach dem Verkehr eingenommen werden. Sie ist kein reguläres Verhütungsmittel.
Für Personen, die dauerhaft keine Kinder mehr haben möchten, stehen chirurgische Eingriffe zur Verfügung:
Hormonelle Kontrazeptiva wirken durch verschiedene Mechanismen:
Die Zuverlässigkeit von Verhütungsmitteln wird mit dem sogenannten Pearl-Index gemessen. Er gibt an, wie viele von 100 Frauen bei einem Jahr der Anwendung trotz Verhütung schwanger werden. Ein niedriger Pearl-Index bedeutet eine hohe Sicherheit:
Hormonelle Kontrazeptiva können Nebenwirkungen haben. Häufig genannte sind:
Kontraindikationen für hormonelle Kontrazeptiva sind unter anderem bekannte Thromboseneigung, bestimmte Herzerkrankungen, Bluthochdruck oder Migräne mit Aura.
Eine ärztliche Beratung wird empfohlen, bevor mit der Einnahme hormoneller Kontrazeptiva begonnen wird. Besonders bei Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme oder nach einer Längeren Anwendungsunterbrechung ist eine Konsultation wichtig. Auch bei Nebenwirkungen oder dem Wunsch nach einem Methodenwechsel sollte eine ärztliche Fachkraft hinzugezogen werden.
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