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Korakoklavikulär beschreibt die anatomische Verbindung zwischen dem Rabenschnabelfortsatz (Korakoid) und dem Schlüsselbein (Klavikula). Dieses Band ist entscheidend für die Stabilität des Schultergelenks.
Korakoklavikulär beschreibt die anatomische Verbindung zwischen dem Rabenschnabelfortsatz (Korakoid) und dem Schlüsselbein (Klavikula). Dieses Band ist entscheidend für die Stabilität des Schultergelenks.
Korakoklavikulär ist ein medizinischer Fachbegriff, der sich auf die anatomische Beziehung zwischen dem Processus coracoideus (Rabenschnabelfortsatz) des Schulterblatts und der Klavikula (Schlüsselbein) bezieht. Der Begriff setzt sich aus den griechischen bzw. lateinischen Wörtern korakoid (rabenschnabelartig) und clavicula (Schlüsselbein) zusammen.
Das korakoklavikuläre Band (Ligamentum coracoclaviculare) verbindet den Rabenschnabelfortsatz des Schulterblatts mit der Unterseite des Schlüsselbeins. Es besteht aus zwei Teilbändern:
Gemeinsam sorgen diese Bänder für die Stabilisierung des Akromioklavikulargelenks (Schultereckgelenk) und verhindern eine übermäßige Verschiebung des Schlüsselbeins gegenüber dem Schulterblatt.
Verletzungen des korakoklavikulären Bandapparats entstehen häufig durch direkte Stürze auf die Schulter oder auf den ausgestreckten Arm. Sie werden klassischerweise nach der Tossy-Klassifikation (bzw. Rockwood-Klassifikation) eingeteilt:
Die Diagnose erfolgt klinisch durch Inspektion und Palpation sowie durch bildgebende Verfahren. Standardmäßig werden Röntgenaufnahmen der Schulter in zwei Ebenen angefertigt, häufig auch unter Belastung (gehaltene Aufnahme). Eine MRT-Untersuchung kann zusätzliche Informationen über den Zustand der Weichteile und Bänder liefern.
Die Therapie richtet sich nach dem Schweregrad der Verletzung:
In der modernen Orthopädie und Unfallchirurgie spielt das korakoklavikuläre Band eine zentrale Rolle bei der Beurteilung und Behandlung von Schultergelenkverletzungen. Die Rekonstruktion dieses Bands ist ein häufiger operativer Eingriff bei Sportlern und aktiven Patienten, um die volle Schulterfunktion wiederherzustellen.
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