-
DE
Das Kurzdarmsyndrom entsteht nach dem Verlust eines großen Teils des Dünndarms und führt zu schwerwiegenden Aufnahme- und Verdauungsstörungen.
Das Kurzdarmsyndrom entsteht nach dem Verlust eines großen Teils des Dünndarms und führt zu schwerwiegenden Aufnahme- und Verdauungsstörungen.
Das Kurzdarmsyndrom (KDS) ist eine seltene, schwerwiegende Erkrankung des Verdauungssystems, die entsteht, wenn ein erheblicher Teil des Dünndarms fehlt oder funktionsunfähig ist. Der Dünndarm ist für die Aufnahme von Nährstoffen, Flüssigkeiten, Vitaminen und Mineralien verantwortlich. Fällt ein großer Teil davon aus, kann der Körper diese lebenswichtigen Substanzen nicht mehr ausreichend aufnehmen – man spricht von einer Malabsorption.
In der Regel wird das Kurzdarmsyndrom diagnostiziert, wenn weniger als 150 bis 200 Zentimeter funktionsfähiger Dünndarm verbleiben. Bei Neugeborenen und Kindern gelten entsprechend angepasste Grenzwerte.
Das Kurzdarmsyndrom kann angeboren oder erworben sein. Die häufigsten Ursachen sind:
Die Symptome des Kurzdarmsyndroms sind vielfältig und hängen davon ab, welcher Teil und wie viel des Dünndarms fehlt. Typische Beschwerden umfassen:
Die Diagnose des Kurzdarmsyndroms erfolgt meist durch eine Kombination aus:
Die Behandlung des Kurzdarmsyndroms ist komplex und muss individuell angepasst werden. Ziel ist es, die Nährstoffversorgung sicherzustellen und Komplikationen zu verhindern.
In der Akutphase wird oft eine parenterale Ernährung (intravenöse Zufuhr von Nährstoffen direkt in die Blutbahn) benötigt. Langfristig versucht man, auf eine enterale Ernährung (über den Magen-Darm-Trakt) oder eine orale Nahrungsaufnahme umzustellen, um die Darmfunktion zu fördern.
In ausgewählten Fällen können operative Eingriffe wie die Darmlängung (STEP-Verfahren oder Bianchi-Operation) oder eine Dünndarmtransplantation in Betracht gezogen werden.
Der verbliebene Darm besitzt die Fähigkeit zur Adaptation: Er kann sich in den ersten zwei Jahren nach der Operation anpassen, indem er seine Oberfläche vergrößert und die Aufnahmekapazität verbessert. Diese Phase ist entscheidend für die Langzeitprognose.
Die Prognose des Kurzdarmsyndroms hängt stark von der Länge und dem Typ des verbleibenden Darms, dem Vorhandensein der Ileozökal-Klappe und dem Kolon sowie von der zugrunde liegenden Erkrankung ab. Viele Betroffene benötigen langfristig oder dauerhaft eine parenterale Ernährung. Mit moderner medizinischer Versorgung und interdisziplinärer Betreuung kann die Lebensqualität jedoch erheblich verbessert werden.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C