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Was sind Magnesiumsalze der Zitronensäure? Erfahre, was Magnesiumcitrat ist, welche Funktionen Magnesium hat und wo die Verbindung eingesetzt wird.
Zu bevorzugten Quellen hinzufügenMagnesiumsalze der Zitronensäure, auch Magnesiumcitrat genannt, sind gut lösliche Magnesiumverbindungen, die in Nahrungsergänzungsmitteln und Lebensmitteln als Magnesiumquelle eingesetzt werden.
Magnesiumsalze der Zitronensäure werden auch als Magnesiumcitrate beziehungsweise Magnesiumcitrat bezeichnet. Sie entstehen, wenn Magnesium mit Zitronensäure verbunden wird. Dadurch entsteht eine organische Magnesiumverbindung, die unter anderem in Nahrungsergänzungsmitteln und Lebensmitteln verwendet wird.
Magnesiumcitrat ist gut wasserlöslich und dient als Quelle für den lebenswichtigen Mineralstoff Magnesium. Je nach chemischer Zusammensetzung existieren unterschiedliche Formen von Magnesiumcitrat. In der Europäischen Union wird Trimagnesiumdicitrat unter der Bezeichnung E 345(i) geführt.
Magnesium ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt und wird für verschiedene normale Körperfunktionen benötigt. Ein großer Teil des körpereigenen Magnesiums befindet sich in Knochen und Muskulatur.
Magnesium kann in Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln in unterschiedlichen Verbindungen vorkommen. Neben Magnesiumcitrat werden beispielsweise Magnesiumoxid, Magnesiumcarbonat oder Magnesiumsulfat eingesetzt.
Der Unterschied liegt vor allem in der chemischen Bindung sowie in Eigenschaften wie Löslichkeit und Magnesiumgehalt. Magnesiumcitrat gehört zu den organischen Magnesiumverbindungen und löst sich vergleichsweise gut in Wasser. Wie viel Magnesium der Körper tatsächlich aufnimmt, hängt jedoch nicht allein von der jeweiligen Verbindung ab, sondern unter anderem auch von der aufgenommenen Menge und der individuellen Versorgung.
Magnesiumcitrat ist eine verbreitete Magnesiumquelle in Nahrungsergänzungsmitteln. Diese werden beispielsweise genutzt, wenn die Ernährung gezielt um Magnesium ergänzt werden soll. Die tatsächlich zugeführte Magnesiummenge ist dabei entscheidender als das Gewicht der gesamten Magnesiumverbindung.
Magnesiumverbindungen können auch bei der Herstellung von Lebensmitteln eingesetzt werden, um deren Zusammensetzung gezielt einzustellen. Insbesondere bei Lebensmitteln für bestimmte Altersgruppen werden Vitamine und Mineralstoffe in definierten Mengen kombiniert. Ein Beispiel ist speziell zusammengesetzte Babynahrung.
Magnesium muss nicht ausschließlich über zugesetzte Magnesiumverbindungen aufgenommen werden. Der Mineralstoff kommt natürlicherweise in vielen Lebensmitteln vor. Zu den bekannten Magnesiumquellen zählen:
Eine abwechslungsreiche Ernährung kann daher wesentlich zur täglichen Magnesiumversorgung beitragen.
Magnesiumsalze der Zitronensäure gelten bei einer bedarfsgerechten Verwendung als gut einsetzbare Magnesiumquelle. Hohe Mengen an Magnesium aus Nahrungsergänzungsmitteln können jedoch insbesondere zu weichem Stuhl oder Durchfall führen.
Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten Magnesiumpräparate nicht ohne medizinische Rücksprache einnehmen. Auch bei der gleichzeitigen Einnahme bestimmter Arzneimittel kann ein zeitlicher Abstand sinnvoll sein, da Magnesium deren Aufnahme beeinflussen kann.
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