-
DE
Malaria tertiana ist eine durch Plasmodium vivax oder Plasmodium ovale ausgelöste Malariaform mit typisch alle 48 Stunden wiederkehrenden Fieberanfällen.
Zu bevorzugten Quellen hinzufügenMalaria tertiana ist eine durch Plasmodium vivax oder Plasmodium ovale ausgelöste Malariaform mit typisch alle 48 Stunden wiederkehrenden Fieberanfällen.
Malaria tertiana ist eine Form der Malaria, die durch die Parasiten Plasmodium vivax oder Plasmodium ovale verursacht wird. Der Name leitet sich vom lateinischen tertiana (der dritte) ab, da die charakteristischen Fieberanfälle typischerweise alle 48 Stunden – also am dritten Tag – wiederkehren. Im Vergleich zur gefährlicheren Malaria tropica verläuft die Malaria tertiana in der Regel milder, kann jedoch durch Rückfälle (Rezidive) auch über Monate oder Jahre bestehen bleiben.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich infizierter weiblicher Anopheles-Mücken, die die Plasmodium-Parasiten in die menschliche Blutbahn einbringen. Nach dem Stich wandern die Parasiten zunächst in die Leber, wo sie sich vermehren. Ein besonderes Merkmal von P. vivax und P. ovale ist die Fähigkeit zur Bildung sogenannter Hypnozoiten – ruhende Leberstadien, die Monate bis Jahre nach der Erstinfektion reaktiviert werden können und so Krankheitsrückfälle verursachen. Malaria tertiana tritt hauptsächlich in tropischen und subtropischen Regionen Afrikas, Asiens, Mittel- und Südamerikas sowie in Teilen Ozeaniens auf.
Die Symptome beginnen typischerweise 12 bis 17 Tage nach dem Infektionsstich, können aber auch später auftreten. Das klassische Bild zeigt sich als Fieberparoxysmus mit drei Phasen:
Weitere mögliche Symptome sind:
Die Diagnose der Malaria tertiana erfolgt durch:
Die Therapie der Malaria tertiana umfasst zwei wesentliche Schritte, um sowohl die Blutphase als auch die Leberphase (Hypnozoiten) zu behandeln:
Chloroquin ist bei nicht-resistenten Stämmen das Mittel der Wahl zur Behandlung der akuten Blutphase. Bei Chloroquin-resistenten P. vivax-Stämmen (insbesondere in Südamerika und Ozeanien) werden Alternativen wie Artemisinin-Kombinationstherapien (ACT) eingesetzt.
Um Hypnozoiten zu eliminieren und Rückfälle zu verhindern, wird Primaquin eingesetzt. Dieses Medikament muss unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden, da es bei Personen mit einem G6PD-Enzymmangel (Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel) schwere Hämolyse auslösen kann. Vor der Gabe ist daher ein G6PD-Test empfohlen. Als neuere Alternative steht Tafenoquin zur Verfügung, das als Einmaldosis gegeben werden kann.
Zur Vorbeugung einer Malaria-Infektion in Endemiegebieten empfehlen sich folgende Maßnahmen:
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac®, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
HÖHERE ABSORPTION · MAGENSCHONEND · GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C