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Moxen ist eine traditionelle Heilmethode aus der Chinesischen Medizin, bei der getrocknete Beifusspflanze verbrannt wird, um Wärme auf Akupunkturpunkte zu übertragen.
Moxen ist eine traditionelle Heilmethode aus der Chinesischen Medizin, bei der getrocknete Beifusspflanze verbrannt wird, um Wärme auf Akupunkturpunkte zu übertragen.
Moxen, auch bekannt als Moxibustion, ist eine jahrtausendealte Therapieform der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Dabei wird das getrocknete Kraut des Gewöhnlichen Beifusses (Artemisia vulgaris oder Artemisia argyi), das sogenannte Moxa-Kraut, verbrannt, um Wärme gezielt auf bestimmte Akupunkturpunkte oder Körperbereiche zu übertragen. Ziel ist es, den Energiefluss (Qi) im Körper anzuregen, Blockaden zu lösen und Heilungsprozesse zu fördern.
Das Moxen hat seinen Ursprung in China und wird seit mehr als 2.000 Jahren praktiziert. Es ist eng mit der Akupunktur verwandt und wird in der TCM häufig als ergänzende oder eigenständige Therapie eingesetzt. Historisch wurde es zur Behandlung von Kälte-Zuständen, Schmerzen und Energiemangel angewandt. Heute findet Moxen weltweit Anwendung, auch in der westlichen Komplementarmedizin.
Das Moxen kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden:
Aus Sicht der TCM aktiviert die durch das Moxen erzeugte Wärme den Fluss von Qi (Lebensenergie) und Blut in den Meridianen (Energiebahnen des Körpers). Dies soll Blockaden lösen und das innere Gleichgewicht wiederherstellen. Aus westlich-wissenschaftlicher Sicht wird angenommen, dass die Wärme die lokale Durchblutung verbessert, Entzündungsreaktionen dämpft und das Nervensystem beeinflusst. Einige Studien deuten darauf hin, dass Moxen bioaktive Substanzen freisetzt, die über die Haut absorbiert werden können.
Moxen wird traditionell bei einer Vielzahl von Beschwerden angewendet, darunter:
Die wissenschaftliche Datenlage zum Moxen ist heterogen. Einige klinische Studien und systematische Übersichtsarbeiten zeigen positive Effekte, etwa bei Knieschmerzen durch Arthrose, Menstruationsschmerzen und der Korrektur der Beckenendlage. Die Qualität der Studien ist jedoch häufig begrenzt, und weitere hochwertige klinische Studien sind notwendig, um die Wirksamkeit eindeutig zu belegen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkennt Moxen als Teil der traditionellen Medizin an.
Moxen gilt bei sachgemäßer Anwendung als weitgehend sicher. Es sollte jedoch von ausgebildeten Therapeuten durchgeführt werden. Zu beachten sind:
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