-
DE
Die Nährstoffsyntheseanalyse untersucht, wie der Körper Nährstoffe selbst herstellt und verarbeitet. Sie liefert wichtige Erkenntnisse für Diagnose und Ernährungstherapie.
Die Nährstoffsyntheseanalyse untersucht, wie der Körper Nährstoffe selbst herstellt und verarbeitet. Sie liefert wichtige Erkenntnisse für Diagnose und Ernährungstherapie.
Die Nährstoffsyntheseanalyse ist ein diagnostisches und ernährungsmedizinisches Verfahren, das untersucht, in welchem Ausmaß der menschliche Körper bestimmte Nährstoffe selbst synthetisieren – also eigenständig herstellen – kann. Nährstoffe werden entweder vollständig über die Nahrung aufgenommen (essentielle Nährstoffe) oder vom Körper in unterschiedlichem Umfang selbst produziert (nicht-essentielle und semi-essentielle Nährstoffe). Die Analyse dieser Syntheseprozesse gibt Aufschluss darüber, ob ein individueller Mangel auf eine unzureichende Zufuhr, eine gestörte Eigenproduktion oder eine Kombination aus beidem zurückzuführen ist.
Viele Nährstoffe, darunter bestimmte Aminosäuren, Fettsäuren, Vitamine und Spurenelemente, unterliegen komplexen biochemischen Synthesewegen im menschlichen Organismus. Die Fähigkeit zur körpereigenen Produktion kann durch genetische Faktoren, Erkrankungen, Medikamente, Alter und Ernährungsgewohnheiten beeinflusst werden. Eine Nährstoffsyntheseanalyse hilft dabei, individuelle Defizite präzise zu identifizieren und gezielte Therapiemaßnahmen einzuleiten.
Klinisch relevant ist diese Analyse insbesondere bei:
Bestimmte Aminosäuren gelten als semi-essentiell, da sie unter normalen Bedingungen vom Körper synthetisiert werden können, bei erhöhtem Bedarf oder Erkrankung jedoch nicht mehr in ausreichender Menge produziert werden. Beispiele sind Glutamin, Arginin und Taurin. Die Analyse ihrer Synthese gibt Hinweise auf den Stoffwechselzustand und die Funktionsfähigkeit von Leber und Nieren.
Einige Vitamine können vom Körper in begrenztem Umfang selbst hergestellt werden. Vitamin D wird in der Haut durch UV-Strahlung synthetisiert, Vitamin K2 wird teilweise durch Darmbakterien produziert, und aus der Aminosäure Tryptophan kann Niacin (Vitamin B3) gebildet werden. Eine Syntheseanalyse erfasst, ob diese endogenen Prozesse ausreichend funktionieren.
Langkettige Omega-3-Fettsäuren wie EPA und DHA können theoretisch aus der pflanzlichen Vorstufe ALA synthetisiert werden, jedoch ist die Konversionsrate beim Menschen sehr gering. Die Analyse dieser Umwandlungskapazität ist ernährungsmedizinisch besonders relevant für Veganer und Vegetarier.
Körpereigene Substanzen wie Coenzym Q10 oder Glutathion werden im Organismus synthetisiert, können aber bei bestimmten Erkrankungen oder im Alter vermindert produziert werden. Die Beurteilung ihrer Syntheseleistung kann therapeutische Entscheidungen, z. B. hinsichtlich einer Supplementierung, unterstützen.
Die Nährstoffsyntheseanalyse umfasst verschiedene labordiagnostische und funktionelle Verfahren:
Die Auswertung einer Nährstoffsyntheseanalyse erfordert eine ganzheitliche Betrachtung der Laborwerte in Verbindung mit der klinischen Anamnese des Patienten. Einzelne Laborwerte sollten stets im Kontext von Ernährungsgewohnheiten, Medikamenten, Vorerkrankungen und genetischen Faktoren interpretiert werden. Fachärzte für Ernährungsmedizin, Internisten oder spezialisierte Ernährungsberater sind geeignete Ansprechpartner für die Interpretation der Ergebnisse.
Abhängig von den Ergebnissen der Nährstoffsyntheseanalyse können verschiedene Maßnahmen eingeleitet werden:
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C