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Oktin ist ein bronchienerweiterndes Medikament mit dem Wirkstoff Isoetarin, das bei Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale eingesetzt wird.
Oktin ist ein bronchienerweiterndes Medikament mit dem Wirkstoff Isoetarin, das bei Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale eingesetzt wird.
Oktin ist ein Arzneimittel zur Inhalation, das den Wirkstoff Isoetarin (auch: Isoetharin) enthält. Es gehört zur Gruppe der Betasympathomimetika und wird zur Behandlung von Erkrankungen der Atemwege eingesetzt, bei denen es zu einer Verengung der Bronchien (Bronchospasmus) kommt. Oktin war vor allem in Deutschland verbreitet und wird als Inhalationslösung angewendet.
Oktin wird bei folgenden Erkrankungen und Beschwerden angewendet:
Der Wirkstoff Isoetarin ist ein selektiver Beta-2-Adrenozeptor-Agonist (Betasympathomimetikum). Er bindet an die Beta-2-Rezeptoren der glatten Muskelzellen in den Bronchien und löst dort eine Entspannung der Muskulatur aus. Dies führt zu einer Erweiterung der Bronchien (Bronchodilatation), wodurch die Atemwege geöffnet werden und die Atmung erleichtert wird. Der Wirkungseintritt erfolgt in der Regel schnell nach der Inhalation, sodass Oktin auch zur Bedarfstherapie bei akuter Atemnot geeignet ist.
Oktin wird als Inhalationslösung mithilfe eines Verneblersystems oder Inhalationsgeräts angewendet. Die genaue Dosierung richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung und dem Alter des Patienten. Sie sollte stets vom behandelnden Arzt individuell festgelegt werden. Allgemeine Hinweise zur Anwendung:
Wie alle Betasympathomimetika kann Oktin Nebenwirkungen verursachen. Häufige und bekannte Nebenwirkungen sind:
Bei Auftreten schwerer Nebenwirkungen sollte umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden.
Oktin sollte nicht oder nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden bei:
Oktin gehört zu den älteren Bronchodilatatoren. In der modernen Asthmatherapie werden heute häufig neuere Beta-2-Agonisten wie Salbutamol oder Formoterol eingesetzt, die eine höhere Selektivität und ein günstigeres Nebenwirkungsprofil aufweisen. Dennoch hat Isoetarin als Wirkstoff historisch eine wichtige Rolle in der Therapie obstruktiver Atemwegserkrankungen gespielt. Die Behandlung sollte stets in ein Gesamtkonzept eingebettet sein, das ggf. auch entzündungshemmende Medikamente (z. B. inhalative Kortikosteroide) umfasst.
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