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Omeprazol ist ein Magensäurehemmer aus der Gruppe der Protonenpumpenhemmer. Es wird zur Behandlung von Sodbrennen, Magengeschwüren und Refluxkrankheit eingesetzt.
Omeprazol ist ein Magensäurehemmer aus der Gruppe der Protonenpumpenhemmer. Es wird zur Behandlung von Sodbrennen, Magengeschwüren und Refluxkrankheit eingesetzt.
Omeprazol ist ein verschreibungspflichtiges und in niedrigen Dosierungen auch rezeptfrei erhältliches Arzneimittel aus der Gruppe der Protonenpumpenhemmer (PPI). Es wird zur Hemmung der Magensäureproduktion eingesetzt und gehört weltweit zu den am häufigsten verordneten Medikamenten. Omeprazol ist seit den 1980er-Jahren zugelassen und gilt als gut verträgliches Standardmedikament in der Gastroenterologie.
Omeprazol wird bei einer Vielzahl von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts angewendet, bei denen eine übermäßige Magensäureproduktion eine Rolle spielt:
Omeprazol wirkt als sogenannter irreversibler Protonenpumpenhemmer. Im Magen befinden sich spezialisierte Zellen der Magenschleimhaut, die sogenannten Parietalzellen. Diese produzieren Magensäure mithilfe eines Enzyms, der Protonenpumpe (H+/K+-ATPase). Omeprazol bindet dauerhaft an dieses Enzym und blockiert es, sodass die Säureproduktion deutlich reduziert wird. Da die Bindung irreversibel ist, hält die Wirkung länger an, als es die Halbwertszeit des Wirkstoffs im Blut vermuten lässt – in der Regel 24 Stunden oder länger.
Omeprazol ist ein sogenanntes Prodrug: Es wird erst im sauren Milieu des Magens in seine aktive Form umgewandelt und kann dann die Protonenpumpe hemmen.
Die übliche Dosierung richtet sich nach der Indikation:
Omeprazol sollte 30–60 Minuten vor dem Frühstück eingenommen werden, da die Protonenpumpen zu diesem Zeitpunkt am aktivsten sind. Die Kapseln sollten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit geschluckt werden.
Omeprazol wird von den meisten Patientinnen und Patienten gut vertragen. Mögliche Nebenwirkungen umfassen:
Bei einer Langzeittherapie von mehr als einem Jahr sollte die Notwendigkeit der Einnahme regelmäßig ärztlich überprüft werden.
Omeprazol kann die Wirksamkeit anderer Medikamente beeinflussen, da es über das Leberenzym CYP2C19 abgebaut wird. Relevante Wechselwirkungen bestehen unter anderem mit:
Omeprazol sollte nicht eingenommen werden bei:
In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Omeprazol nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden.
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