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Osteoarthropathie bezeichnet Erkrankungen, die Knochen und Gelenke gemeinsam betreffen. Sie kann durch verschiedene Grunderkrankungen ausgelöst werden und geht oft mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einher.
Osteoarthropathie bezeichnet Erkrankungen, die Knochen und Gelenke gemeinsam betreffen. Sie kann durch verschiedene Grunderkrankungen ausgelöst werden und geht oft mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einher.
Der Begriff Osteoarthropathie setzt sich aus den griechischen Wörtern für Knochen (osteon), Gelenk (arthron) und Krankheit (pathos) zusammen. Er beschreibt eine Gruppe von Erkrankungen, bei denen sowohl Knochen als auch Gelenke krankhaft verändert sind. Die Osteoarthropathie ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Oberbegriff für verschiedene degenerative, entzündliche oder reaktive Veränderungen des Bewegungsapparates, die häufig im Rahmen anderer Grunderkrankungen auftreten.
Die hypertrophe Osteoarthropathie (HOA) ist eine der bekanntesten Formen. Sie ist gekennzeichnet durch eine übermäßige Knochenneubildung, vor allem an den langen Röhrenknochen der Arme und Beine (Periostose), und tritt häufig zusammen mit einer Verdickung der Fingerendglieder auf, die als Trommelschlägelfinger bezeichnet wird. Man unterscheidet zwei Hauptformen:
Die diabetische Osteoarthropathie, auch als Charcot-Arthropathie oder Charcot-Fuß bekannt, ist eine schwerwiegende Komplikation des Diabetes mellitus. Durch die diabetische Nervenschädigung (Neuropathie) verlieren Betroffene das Schmerzempfinden im Fuß, wodurch es zu unkontrollierten Belastungen, Knochenbrüchen und Gelenkzerstörungen kommt.
Weitere Formen der Osteoarthropathie umfassen reaktive Gelenkveränderungen bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, bei Infektionskrankheiten (septische Osteoarthropathie) sowie im Rahmen von neurologischen Erkrankungen.
Die Ursachen der Osteoarthropathie sind vielfältig und hängen von der jeweiligen Form ab:
Die Symptome der Osteoarthropathie variieren je nach Form und Schweregrad, umfassen aber häufig:
Die Diagnose der Osteoarthropathie erfolgt durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung und bildgebenden Verfahren:
Die Behandlung der Osteoarthropathie richtet sich in erster Linie nach der ursächlichen Grunderkrankung:
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