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Osteoporose Übungen stärken die Knochen, verbessern die Muskelkraft und reduzieren das Sturzrisiko. Gezielte Bewegung ist ein zentraler Bestandteil der Osteoporose-Therapie.
Zu bevorzugten Quellen hinzufügenOsteoporose Übungen stärken die Knochen, verbessern die Muskelkraft und reduzieren das Sturzrisiko. Gezielte Bewegung ist ein zentraler Bestandteil der Osteoporose-Therapie.
Osteoporose Übungen sind speziell ausgewählte körperliche Übungen, die darauf abzielen, die Knochendichte zu erhalten oder zu verbessern, die Muskulatur zu stärken und das Gleichgewicht zu fördern. Da Osteoporose – auch als Knochenschwund bekannt – zu einer erhöhten Knochenbruchgefahr führt, kommt regelmäßiger Bewegung eine entscheidende Schutzfunktion zu. Gezielte Übungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Prävention und Behandlung dieser weit verbreiteten Erkrankung.
Knochen sind lebendiges Gewebe, das auf mechanische Belastung reagiert. Durch körperliche Aktivität werden Osteoblasten (knochenaufbauende Zellen) stimuliert, was zu einer Verdichtung der Knochenstruktur beiträgt. Gleichzeitig verbessern Übungen die Muskelkraft, die Koordination und das Gleichgewicht – allesamt wichtige Faktoren, um Stürze und damit verbundene Knochenbrüche zu vermeiden.
Krafttraining ist eine der effektivsten Methoden zur Förderung der Knochendichte. Übungen wie Kniebeugen, Ausfallschritte, Beinpressen oder das Heben von Gewichten setzen gezielte Reize auf die Knochen. Auch das Training mit Widerstandsbändern (Therabänder) ist gut geeignet und schont dabei die Gelenke.
Sturzprävention ist ein zentrales Ziel bei Osteoporose. Gleichgewichtsübungen verbessern die Körperstabilität und reduzieren das Sturzrisiko erheblich. Typische Übungen sind:
Viele Menschen mit Osteoporose leiden unter einer Rundrücken-Haltung (Kyphose), die durch gestärkte Rücken- und Bauchmuskulatur verbessert werden kann. Gezielte Haltungsübungen können Schmerzen lindern und das Frakturrisiko senken.
Aktivitäten, bei denen das eigene Körpergewicht getragen wird (sogenannte gewichtsbelastende Aktivitäten), stimulieren den Knochenaufbau besonders effektiv. Dazu gehören:
Nicht alle Sportarten sind für Menschen mit Osteoporose geeignet. Folgende Aktivitäten sollten mit Vorsicht oder gar nicht durchgeführt werden:
Bevor mit einem Übungsprogramm bei Osteoporose begonnen wird, sollte eine ärztliche Rücksprache erfolgen, um das individuelle Frakturrisiko einzuschätzen. Physiotherapeuten können ein persönlich angepasstes Trainingsprogramm erstellen. Allgemein empfehlen Fachgesellschaften: