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Oxidationsschutzmarker sind messbare biologische Parameter, die den Schutz des Körpers vor oxidativem Stress anzeigen. Sie helfen, das antioxidative Potenzial und Zellschäden durch freie Radikale zu bewerten.
Oxidationsschutzmarker sind messbare biologische Parameter, die den Schutz des Körpers vor oxidativem Stress anzeigen. Sie helfen, das antioxidative Potenzial und Zellschäden durch freie Radikale zu bewerten.
Oxidationsschutzmarker sind biologische Messgrößen, die Aufschluss darüber geben, wie gut der menschliche Organismus in der Lage ist, sich vor oxidativem Stress zu schützen. Oxidativer Stress entsteht, wenn ein Ungleichgewicht zwischen reaktiven Sauerstoffspezies (sogenannten freien Radikalen) und den körpereigenen Abwehrmechanismen besteht. Dieses Ungleichgewicht kann Zellstrukturen, Proteine, Lipide und die DNA schädigen und ist an der Entstehung zahlreicher chronischer Erkrankungen beteiligt.
Die Bestimmung von Oxidationsschutzmarkern findet sowohl in der klinischen Diagnostik als auch in der Präventionsmedizin und Ernährungsforschung Anwendung. Sie ermöglichen eine gezielte Beurteilung des antioxidativen Status eines Menschen.
Der Körper verfügt über ein komplexes System körpereigener Enzyme, die freie Radikale neutralisieren. Die wichtigsten enzymatischen Marker umfassen:
Neben den Enzymen spielen auch bestimmte Moleküle eine wichtige Rolle im Oxidationsschutz:
Diese Marker zeigen an, ob bereits oxidative Schäden an Zellbestandteilen eingetreten sind:
Ergänzend zu einzelnen Markern wird häufig die gesamtantioxidative Kapazität (TAC) bestimmt. Sie gibt einen übergeordneten Überblick über das antioxidative Potenzial des Blutserums und berücksichtigt alle vorhandenen Antioxidantien zusammen.
Ein verminderter Oxidationsschutz oder erhöhte Werte von Oxidationsschadensmarkern sind mit einer Vielzahl von Erkrankungen assoziiert, darunter:
In der Präventionsmedizin dienen Oxidationsschutzmarker dazu, Risikopersonen frühzeitig zu identifizieren und gezielte Maßnahmen zur Verbesserung des antioxidativen Status einzuleiten.
Zahlreiche Faktoren beeinflussen die Höhe der Oxidationsschutzmarker im Organismus:
Die Messung von Oxidationsschutzmarkern erfolgt in der Regel aus Blut (Serum oder Plasma), Urin oder Gewebebiopsien. Gängige Analysemethoden sind:
Eine standardisierte präanalytische Handhabung der Proben ist essenziell, da viele dieser Marker empfindlich auf Licht, Temperatur und Lagerungsdauer reagieren.
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