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Paracetamol ist ein weit verbreitetes Schmerz- und Fiebermittel, das bei leichten bis mittleren Schmerzen sowie erhöhter Körpertemperatur eingesetzt wird.
Paracetamol ist ein weit verbreitetes Schmerz- und Fiebermittel, das bei leichten bis mittleren Schmerzen sowie erhöhter Körpertemperatur eingesetzt wird.
Paracetamol (auch bekannt als Acetaminophen) ist ein nicht-verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das zur Gruppe der Analgetika (Schmerzmittel) und Antipyretika (fiebersenkende Mittel) gehört. Es ist eines der am häufigsten verwendeten Medikamente weltweit und in vielen Darreichungsformen erhältlich, darunter Tabletten, Kapseln, Brausetabletten, Zäpfchen und Tropfen.
Der genaue Wirkmechanismus von Paracetamol ist bis heute nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass Paracetamol zentral im Gehirn und Rückenmark wirkt, indem es die Bildung von Prostaglandinen hemmt – dies sind körpereigene Botenstoffe, die Schmerz und Fieber auslösen. Im Gegensatz zu nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen oder Diclofenac hat Paracetamol keine nennenswerte entzündungshemmende Wirkung und greift kaum in den peripheren Prostaglandin-Stoffwechsel ein.
Die empfohlene Einzeldosis für Erwachsene beträgt in der Regel 500 mg bis 1000 mg pro Einnahme. Die Tageshöchstdosis liegt bei 4000 mg (4 g), sollte jedoch bei geschwächter Leber oder bei regelmäßigem Alkoholkonsum deutlich niedriger gewählt werden. Zwischen zwei Einnahmen sollten mindestens vier Stunden liegen. Für Kinder wird die Dosis nach Körpergewicht berechnet.
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch gilt Paracetamol als gut verträglich. Dennoch können folgende Nebenwirkungen auftreten:
Paracetamol kann mit verschiedenen anderen Substanzen interagieren:
Paracetamol ist in vielen Kombinationspräparaten enthalten, wie z. B. Erkältungsmitteln oder Grippemitteln. Daher ist es wichtig, immer alle eingenommenen Medikamente auf ihren Paracetamol-Gehalt zu prüfen, um eine unbeabsichtigte Überdosierung zu vermeiden. Im Falle einer Überdosierung muss sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden, da ein Gegenmittel (N-Acetylcystein) nur in einem bestimmten Zeitfenster wirksam ist.