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Die PDA (Periduralanästhesie) ist ein regionalanästhesiologisches Verfahren, bei dem Schmerzmittel in den Periduralraum der Wirbelsäule injiziert werden, um Schmerzen gezielt auszuschalten.
Die PDA (Periduralanästhesie) ist ein regionalanästhesiologisches Verfahren, bei dem Schmerzmittel in den Periduralraum der Wirbelsäule injiziert werden, um Schmerzen gezielt auszuschalten.
Die Periduralanästhesie (PDA), auch als Epiduralanästhesie bezeichnet, ist ein bewährtes regionalanästhesiologisches Verfahren. Dabei wird ein Lokalanästhetikum – häufig in Kombination mit einem Opioid – in den sogenannten Periduralraum (Epiduralraum) injiziert. Dieser Raum befindet sich zwischen dem Wirbelkanal und der harten Hirnhaut (Dura mater) der Wirbelsäule. Durch die gezielte Medikamentengabe werden Nervenwurzeln blockiert, sodass Schmerzsignale nicht mehr ans Gehirn weitergeleitet werden.
Die PDA wird in verschiedenen medizinischen Situationen eingesetzt:
Der Patient sitzt meist zusammengekrümmt oder liegt in Seitenlage, um die Wirbelsäule optimal zugänglich zu machen. Nach gründlicher Desinfektion und lokaler Betäubung der Haut führt der Anästhesist eine spezielle Hohlnadel (Tuohy-Nadel) in den Periduralraum ein. Über diese Nadel wird ein dünner Periduralkatheter eingeführt, durch den das Medikament kontinuierlich oder bei Bedarf verabreicht werden kann. Der Wirkungseintritt erfolgt typischerweise innerhalb von 10 bis 20 Minuten.
Die im Periduralraum injizierten Lokalanästhetika (z. B. Bupivacain, Ropivacain) blockieren die Natriumkanäle der Nervenfasern und verhindern so die Weiterleitung von Schmerzimpulsen. Durch die Zugabe von Opioiden (z. B. Sufentanil, Fentanyl) wird die schmerzlindernde Wirkung verstärkt, sodass geringere Dosen beider Substanzen notwendig sind.
Die PDA ist ein sicheres Verfahren, kann jedoch wie alle medizinischen Eingriffe mit Risiken verbunden sein:
Nicht bei allen Patienten ist eine PDA möglich. Zu den wichtigsten Kontraindikationen zählen:
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