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Periorale Dermatitis verursacht Hautrötungen und Papeln um den Mund. Erfahre Ursachen, Symptome und wie Zero-Therapie hilft.
Periorale Dermatitis, auch bekannt als Mundrose, ist eine entzündliche Hauterkrankung im Bereich um den Mund, die Nase oder die Augen.
Periorale Dermatitis äußert sich durch kleine rote Papeln, Pusteln und Hautrötungen, die typischerweise nicht jucken, aber brennen oder spannen können. Besonders betroffen sind Frauen zwischen 20 und 45 Jahren, häufig in Zusammenhang mit einer überpflegten oder irritierten Hautbarriere.
Die Hauptursachen liegen in einer Störung der Hautschutzbarriere durch übermäßige Anwendung von Kosmetika, Feuchtigkeitscremes oder kortisonhaltigen Cremes. Auch hormonelle Faktoren, Stress, UV-Strahlung, Fluorid-Zahnpasta oder mikrobielle Dysbalancen der Hautflora können die Erkrankung begünstigen. Die Haut reagiert empfindlich, verliert ihre natürliche Barrierefunktion und entwickelt eine entzündliche Überreaktion.
Die Behandlung erfolgt primär durch das sogenannte Zero-Therapie-Konzept, bei dem alle reizenden Pflegeprodukte konsequent abgesetzt werden. Unterstützend können topische Antibiotika wie Metronidazol oder Erythromycin, sowie entzündungshemmende Cremes eingesetzt werden. Wichtig ist die Geduld während der Heilungsphase, da sich die Haut zunächst verschlechtern kann, bevor sie sich regeneriert. Eine minimalistische Hautpflege mit pH-neutralen, parfümfreien Produkten hilft, Rückfälle zu vermeiden.
Wichtigste Fakten zur Perioralen Dermatitis
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