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Der Phlebodruck bezeichnet den Blutdruck innerhalb der Venen. Er gibt Aufschluss über die Funktion des venösen Gefäßsystems und ist klinisch relevant bei Venenerkrankungen.
Der Phlebodruck bezeichnet den Blutdruck innerhalb der Venen. Er gibt Aufschluss über die Funktion des venösen Gefäßsystems und ist klinisch relevant bei Venenerkrankungen.
Der Phlebodruck (auch Venendruck genannt) beschreibt den Druck, der im venösen Teil des Blutkreislaufs herrscht. Im Gegensatz zum arteriellen Blutdruck, der durch die Pumpkraft des Herzens erzeugt wird, ist der Venendruck deutlich niedriger und wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter die Schwerkraft, die Muskelpumpe der Beine, die Atmung sowie die Herzfunktion.
Der Phlebodruck wird in der Regel in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) gemessen und kann je nach Körperstelle und Körperposition variieren. Er ist ein wichtiger Parameter in der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des venösen Gefäßsystems.
Im gesunden Kreislauf transportieren die Venen das sauerstoffarme Blut zurück zum Herzen. Der Druck in den Venen ist abhängig von:
Die Messung des Phlebodrucks ist besonders relevant bei folgenden Erkrankungen und Zuständen:
Der Venendruck kann direkt durch Einführen einer Nadel oder eines Katheters in eine Vene und Anschluss an ein Druckmessgerät bestimmt werden. Dies wird vor allem im klinischen Umfeld eingesetzt, beispielsweise bei der Messung des zentralen Venendrucks (ZVD) über einen zentralen Venenkatheter.
Mit bildgebenden Verfahren wie der Duplex-Sonographie (Ultraschall der Gefäße) oder der Phlebographie (Röntgenuntersuchung der Venen mit Kontrastmittel) lässt sich der Zustand des Venensystems und indirekt auch die Druckverhältnisse beurteilen. Die Phlebodynamometrie ist ein spezielles Verfahren zur direkten Messung des funktionellen Venendrucks unter Belastung.
Im Liegen beträgt der Venendruck in den peripheren Venen der Arme und Beine etwa 5 bis 15 mmHg. Im Stehen kann der Druck in den Beinvenen auf über 80 mmHg ansteigen, wird aber bei einem gesunden Venensystem durch die Muskelpumpe rasch reduziert. Ein dauerhaft erhöhter Venendruck gilt als pathologisch und bedarf einer weiteren diagnostischen Abklärung.
Die Therapie richtet sich nach der Grunderkrankung und umfasst:
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