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Plasmodium falciparum ist der gefährlichste Malariaerreger beim Menschen und verursacht die sogenannte Malaria tropica. Er wird durch den Stich infizierter Anopheles-Mücken übertragen.
Zu bevorzugten Quellen hinzufügenPlasmodium falciparum ist der gefährlichste Malariaerreger beim Menschen und verursacht die sogenannte Malaria tropica. Er wird durch den Stich infizierter Anopheles-Mücken übertragen.
Plasmodium falciparum ist ein einzelliger Parasit (Protozoon) und der bedeutendste Erreger der Malaria beim Menschen. Er gehört zur Gattung Plasmodium und ist weltweit für den größten Teil der malariabedingt en Todesfälle verantwortlich. Die durch diesen Erreger ausgelöste Erkrankung wird als Malaria tropica bezeichnet und verläuft ohne Behandlung häufig lebensbedrohlich. Besonders betroffen sind Regionen in Subsahara-Afrika, Südasien und Südostasien.
Plasmodium falciparum wird ausschließlich durch den Stich weiblicher Anopheles-Mücken auf den Menschen übertragen. Eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich, jedoch kann der Parasit in seltenen Fällen durch Bluttransfusionen, kontaminierte Nadeln oder von der Mutter auf das ungeborene Kind (konnatale Malaria) übertragen werden.
Der Lebenszyklus von Plasmodium falciparum verläuft in zwei Phasen:
Die Sporozoiten befallen zunächst Leberzellen (Hepatozyten), wo sie sich zu Merozoiten entwickeln. Danach dringen die Merozoiten in die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) ein, vermehren sich und zerstören diese. Das periodische Platzen der roten Blutkörperchen löst die typischen Fieberschübe aus. Im Gegensatz zu anderen Plasmodium-Arten bildet P. falciparum kein Ruhestadium (Hypnozoit) in der Leber, was Rezidive durch erneutes Aufwachen des Parasiten ausschließt, aber die akute Phase besonders intensiv macht.
Einige Parasiten entwickeln sich im menschlichen Blut zu Gametozyten. Wenn eine Mücke diese aufnimmt, findet die sexuelle Vermehrung im Mückendarm statt, und es entstehen neue infektiöse Sporozoiten.
Die Inkubationszeit beträgt in der Regel 7 bis 14 Tage. Typische Symptome der Malaria tropica sind:
Ohne rasche Behandlung kann es zu schwerwiegenden Komplikationen kommen:
Die Diagnose erfolgt durch verschiedene Methoden:
Die Therapie der Malaria tropica muss so früh wie möglich begonnen werden. Die Wahl des Medikaments richtet sich nach dem Schweregrad und der geographischen Herkunft (Resistenzlage):
Aufgrund zunehmender Resistenzen gegenüber Chloroquin und Sulfadoxin/Pyrimethamin wird deren Einsatz gegen P. falciparum in den meisten Regionen nicht mehr empfohlen.
Reisende in Endemiegebiete sollten folgende Maßnahmen ergreifen:
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