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Plasmodium malariae ist ein Malariaparasit, der durch Anopheles-Mücken übertragen wird und beim Menschen die sogenannte Quartana-Malaria verursacht.
Zu bevorzugten Quellen hinzufügenPlasmodium malariae ist ein Malariaparasit, der durch Anopheles-Mücken übertragen wird und beim Menschen die sogenannte Quartana-Malaria verursacht.
Plasmodium malariae ist ein einzelliger Parasit aus der Gattung Plasmodium und einer von fünf Erregern, die beim Menschen Malaria verursachen können. Die durch diesen Erreger ausgelöste Malaria wird als Malaria quartana bezeichnet, da das charakteristische Fieber typischerweise alle 72 Stunden – also jeden dritten Tag – wiederkehrt. Im Vergleich zu anderen Malariaformen wie der durch Plasmodium falciparum verursachten Malaria tropica gilt die Infektion mit P. malariae als weniger lebensbedrohlich, kann aber ohne Behandlung chronisch verlaufen und ernsthafte Nierenschäden verursachen.
Plasmodium malariae ist weltweit in tropischen und subtropischen Regionen verbreitet, insbesondere in Subsahara-Afrika, Südasien, Südostasien und Teilen Südamerikas. Die Übertragung erfolgt ausschließlich durch den Stich infizierter weiblicher Anopheles-Mücken. Seltener kann der Parasit auch durch Bluttransfusionen, gemeinsam genutzte Nadeln oder von der Mutter auf das ungeborene Kind (konnatale Malaria) übertragen werden. Im Gegensatz zu anderen Plasmodium-Arten kann P. malariae über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte im menschlichen Blut persistieren, ohne Symptome zu verursachen.
Der Lebenszyklus von P. malariae umfasst zwei Wirte:
Die Inkubationszeit beträgt in der Regel 18 bis 40 Tage, kann jedoch bei P. malariae deutlich länger sein. Typische Symptome umfassen:
Die Diagnose einer Infektion mit Plasmodium malariae erfolgt durch verschiedene Methoden:
Die Behandlung der Malaria quartana richtet sich nach den aktuellen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und nationalen Leitlinien. Da P. malariae keine Leberruheform (Hypnozoiten) bildet, ist keine spezifische Therapie zur Vermeidung von Rückfällen aus der Leber notwendig.
Da kein zugelassener Impfstoff gegen P. malariae existiert, basiert die Vorbeugung auf Schutzmaßnahmen gegen Mückenstiche sowie einer medikamentösen Malariaprophylaxe für Reisende in Endemiegebiete:
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