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Der Poppi-Skandal zeigt, wie Gesundheitsversprechen ohne Evidenz zum Millionenvergleich führten. Erfahre Hintergründe zum Fall 2025.
Der Poppi-Skandal von 2025 dreht sich um irreführende Werbung für präbiotische Limonaden des US-Unternehmens Poppi und endete mit einem Millionenvergleich wegen falscher Gesundheitsversprechen.
Auslöser der öffentlichen Kritik war eine Super-Bowl-Kampagne, bei der Poppi luxuriöse Getränkeautomaten an Influencer verteilte, um Reichweite zu erzielen. Die Aktion wurde in den sozialen Medien als unethisch und realitätsfern kritisiert, da sie ein verzerrtes Bild von Gesundheit und Wohlstand vermittelte. Parallel dazu reichten Verbraucher in den USA eine Sammelklage wegen falscher Werbeaussagen ein, insbesondere zu den behaupteten präbiotischen Wirkungen.
Poppi einigte sich schließlich auf einen Vergleich über 8,9 Millionen US-Dollar, ohne ein Schuldeingeständnis abzulegen. Der Fall gilt als Beispiel für Greenwashing und Healthwashing im Lebensmittelmarketing, bei dem Produkte mit gesundheitsbezogenen Versprechen beworben werden, ohne dass eine ausreichende wissenschaftliche Grundlage besteht.
Wichtigste Fakten zum Poppi-Skandal
Literaturangaben