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Projektion ist ein psychologischer Abwehrmechanismus, bei dem eigene Gefühle oder Eigenschaften unbewusst auf andere Personen übertragen werden.
Projektion ist ein psychologischer Abwehrmechanismus, bei dem eigene Gefühle oder Eigenschaften unbewusst auf andere Personen übertragen werden.
Projektion ist ein unbewusster psychologischer Abwehrmechanismus, der erstmals von Sigmund Freud beschrieben wurde. Dabei werden eigene unerwartete, unangenehme oder inakzeptable Gefühle, Wünsche, Impulse oder Eigenschaften nicht bei sich selbst wahrgenommen, sondern auf andere Personen übertragen. Die betroffene Person erlebt diese Eigenschaften dann so, als würden sie von außen kommen, und nicht aus dem eigenen Inneren.
Projektion dient dazu, innere Konflikte zu lindern und das Selbstbild zu schützen. Sie gehört zu den klassischen Abwehrmechanismen der Psychoanalyse und ist in einem gewissen Ausmaß ein normales menschliches Verhalten. Wenn sie jedoch stark ausgeprägt oder dauerhaft auftritt, kann sie zwischenmenschliche Beziehungen erheblich belasten und ein Zeichen für tiefere psychische Probleme sein.
Projektion entsteht, wenn Menschen mit Gefühlen oder Eigenschaften konfrontiert werden, die sie bei sich selbst nicht akzeptieren können. Typische Auslöser sind:
Bei der klassischen Projektion werden eigene negative Eigenschaften oder Gefühle direkt auf eine andere Person übertragen. Beispiel: Eine Person, die selbst nörgelt, wirft anderen vor, ständig zu kritisieren.
Hier wird angenommen, dass andere Menschen dieselben Gefühle oder Einstellungen haben wie man selbst. Beispiel: Jemand, der sich langweilt, nimmt an, dass alle anderen sich ebenfalls langweilen.
Ein fortgeschrittener Mechanismus, bei dem die projizierenden Gefühle so stark auf eine andere Person übertragen werden, dass diese Person tatsächlich beginnt, sich entsprechend zu verhalten. Dieser Begriff wird hauptsächlich in der Objektbeziehungstheorie (nach Melanie Klein) verwendet.
Während leichte Projektion ein normales Alltagsphänomen ist, kann ausgep prägte Projektion auf ernsthafte psychische Erkrankungen hinweisen. Sie tritt häufig auf bei:
Die Erkennung von Projektion erfolgt in der Regel im Rahmen einer Psychotherapie oder psychiatrischen Untersuchung. Hinweise auf projektives Verhalten sind:
In der klinischen Praxis werden unter anderem psychologische Tests und strukturierte Gespräche eingesetzt, um Abwehrmechanismen wie die Projektion zu identifizieren.
Die Behandlung von ausgeprägter Projektion richtet sich nach der zugrundeliegenden psychischen Erkrankung und umfasst in der Regel:
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