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Die PSA-Wert-Tabelle zeigt altersabhängige Orientierungswerte. Erfahren Sie, wie PSA-Werte eingeordnet werden und was erhöhte Werte bedeuten.
Die PSA-Wert-Tabelle nach Alter zeigt wichtige Orientierungswerte und erklärt, welche Ursachen erhöhte Werte haben und wann eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist.
Der PSA-Wert (Prostata-spezifisches Antigen) ist ein Eiweißstoff, der fast ausschließlich von der Prostata gebildet wird. Er wird über eine einfache Blutuntersuchung bestimmt und dient als wichtiger Marker zur Früherkennung und Abklärung von Prostatakrebs (Prostatakarzinom). Auch bei einer gutartigen Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie) oder einer Prostataentzündung (Prostatitis) kann der PSA-Wert erhöht sein.
Ein erhöhter PSA-Wert bedeutet nicht zwangsläufig, dass Krebs vorliegt. Er ist ein Hinweiszeichen, das weitere Untersuchungen erforderlich machen kann.
Da der PSA-Wert mit zunehmendem Alter häufig ansteigt, werden teilweise altersabhängige Referenzwerte zur Orientierung verwendet. Die folgende Tabelle zeigt häufig verwendete altersbezogene Orientierungswerte:
Diese Werte dienen lediglich als Orientierung und stellen keine verbindlichen Normal- oder Krebsgrenzen dar. Die genaue Beurteilung erfolgt immer durch einen Arzt, da unter anderem frühere Messwerte, die Prostatagröße, Medikamente, Entzündungen und individuelle Risikofaktoren den PSA-Wert beeinflussen können.
Ein PSA-Wert oberhalb des altersbezogenen Orientierungsbereichs kann verschiedene Ursachen haben:
Je höher der PSA-Wert, desto höher ist grundsätzlich das statistische Risiko für ein Prostatakarzinom. Für die risikoadaptierte Früherkennung gilt als Orientierung:
Wichtig: Diese Einteilung stellt keine Krebsdiagnose dar. Aus einem einzelnen PSA-Wert lässt sich keine persönliche Krebswahrscheinlichkeit ableiten. Für die Beurteilung werden unter anderem Alter, frühere Messwerte, Prostatagröße, mögliche Entzündungen und das familiäre Risiko berücksichtigt.
Neben dem Gesamt-PSA kann auch der Anteil des freien PSA bestimmt werden. Das Verhältnis von freiem PSA zu Gesamt-PSA, der sogenannte PSA-Quotient, kann zusätzliche Hinweise für die Risikoeinschätzung liefern:
Der PSA-Wert wird aus einer einfachen Blutprobe gemessen. Um mögliche Einflüsse auf das Ergebnis zu vermeiden, sollten vor der Blutentnahme folgende Punkte beachtet werden:
Die aktuelle S3-Leitlinie zum Prostatakarzinom empfiehlt:
Der PSA-Test ist in Deutschland keine gesetzliche Kassenleistung für das allgemeine Prostatakrebsscreening, kann jedoch als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) vom Arzt angeboten werden.
Ein erstmals gemessener PSA-Wert ab 3 ng/ml wird in der Regel zunächst unter Berücksichtigung möglicher Einflussfaktoren kontrolliert. Bestätigt sich der erhöhte Wert, können weitere Untersuchungen eingeleitet werden:
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