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Die Rektalbiopsie ist eine diagnostische Methode, bei der Gewebeproben aus dem Mastdarm entnommen werden. Sie dient der Abklärung von Erkrankungen wie Darmkrebs, Morbus Crohn oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.
Die Rektalbiopsie ist eine diagnostische Methode, bei der Gewebeproben aus dem Mastdarm entnommen werden. Sie dient der Abklärung von Erkrankungen wie Darmkrebs, Morbus Crohn oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.
Die Rektalbiopsie ist ein medizinisches Verfahren, bei dem kleine Gewebeproben aus dem Rektum (Mastdarm) entnommen und anschließend im Labor feingeweblich (histologisch) untersucht werden. Das Rektum ist der letzte Abschnitt des Dickdarms vor dem After. Die Gewebeentnahme ermöglicht es Ärztinnen und Ärzten, krankhafte Veränderungen der Darmschleimhaut präzise zu diagnostizieren.
Eine Rektalbiopsie wird eingesetzt, wenn klinische Untersuchungen oder bildgebende Verfahren Hinweise auf Veränderungen im Mastdarm liefern. Typische Anwendungsgebiete sind:
Der Ablauf der Rektalbiopsie richtet sich nach dem klinischen Kontext und dem Alter des Patienten. Grundsätzlich unterscheidet man folgende Vorgehensweisen:
Am häufigsten wird die Biopsie im Rahmen einer Rektoskopie oder Koloskopie (Darmspiegelung) durchgeführt. Dabei wird ein dünnes, flexibles oder starres Endoskop durch den After eingeführt. Über spezielle Zangen können gezielt kleine Gewebeproben aus auffälligen Bereichen der Schleimhaut entnommen werden. Der Eingriff ist in der Regel kurz und wird ambulant durchgeführt.
Besonders bei Säuglingen und Kleinkindern, vor allem beim Verdacht auf Morbus Hirschsprung, kommt die sogenannte Saugbiopsie (Suktionsbiopsie) zum Einsatz. Dabei wird mit einem speziellen Instrument ohne Narkose eine kleine Gewebeprobe aus der Rektumschleimhaut entnommen. Diese Methode ist schonend und sicher.
In seltenen Fällen, wenn tiefere Gewebeschichten untersucht werden müssen, erfolgt die Biopsie im Rahmen eines kleinen operativen Eingriffs unter Narkose.
Vor einer Rektalbiopsie ist in der Regel eine Darmreinigung notwendig, damit die Darmschleimhaut gut eingesehen werden kann. Dies erfolgt durch abführende Medikamente oder Einläufe. Blutgerinnungshemmende Medikamente (z. B. Aspirin, Marcumar) müssen eventuell vorübergehend abgesetzt werden. Patienten sollten dies mit ihrem behandelnden Arzt besprechen.
Die entnommene Gewebeprobe wird in ein Fixierungsmedium (meist Formalin) gegeben und an ein pathologisches Labor geschickt. Dort untersuchen Fachärzte für Pathologie die Zellen unter dem Mikroskop. Dieser Vorgang wird als histologische Untersuchung bezeichnet. Ergebnisse liegen in der Regel nach einigen Tagen bis zwei Wochen vor.
Die Rektalbiopsie ist ein sicheres Verfahren. Mögliche, aber seltene Komplikationen umfassen:
Nach dem Eingriff können leichte Blutabgänge beim Stuhlgang auftreten, die in der Regel nach kurzer Zeit aufhören. Bei starken Blutungen, Fieber oder starken Schmerzen sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.
Die histologischen Ergebnisse geben Aufschluss über den Zustand der Darmschleimhaut. Je nach Befund können folgende Diagnosen gestellt oder ausgeschlossen werden:
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