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Risperidon ist ein atypisches Antipsychotikum, das zur Behandlung von Schizophrenie, bipolaren Störungen und Reizbarkeit bei Autismus eingesetzt wird.
Risperidon ist ein atypisches Antipsychotikum, das zur Behandlung von Schizophrenie, bipolaren Störungen und Reizbarkeit bei Autismus eingesetzt wird.
Risperidon ist ein atypisches Antipsychotikum (auch: Neuroleptikum der zweiten Generation), das in der Psychiatrie weit verbreitet eingesetzt wird. Es gehört zur Klasse der Benzisoxazol-Derivate und wurde in den frühen 1990er Jahren entwickelt. Risperidon ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich: als Tablette, als Schmelztablette, als Lösung zum Einnehmen sowie als Depot-Injektion mit verlängerter Wirkstofffreisetzung.
Risperidon wird bei folgenden Erkrankungen und Zuständen eingesetzt:
Risperidon wirkt als Dopamin-D2-Rezeptor-Antagonist und Serotonin-5-HT2A-Rezeptor-Antagonist. Die Blockade dieser Rezeptoren ist für die antipsychotische Wirkung entscheidend:
Risperidon beeinflusst außerdem Alpha-1-adrenerge und Histamin-H1-Rezeptoren, was zu bestimmten Nebenwirkungen wie Blutdruckabfall oder Sedierung beitragen kann.
Die Dosierung von Risperidon richtet sich nach der Indikation, dem Alter und dem individuellen Ansprechen des Patienten. Typische Dosierungsbereiche sind:
Eine Anpassung der Dosis ist bei Nieren- oder Leberinsuffizienz sowie bei älteren Patienten erforderlich. Die Dosierung sollte stets durch einen Arzt oder eine Ärztin festgelegt und überwacht werden.
Wie alle Antipsychotika kann Risperidon Nebenwirkungen verursachen. Häufige und klinisch relevante Nebenwirkungen sind:
Risperidon sollte nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff. Besondere Vorsicht ist geboten bei:
Wichtige Wechselwirkungen bestehen mit anderen zentralnervös wirksamen Substanzen, Antihypertensiva sowie Medikamenten, die das QT-Intervall verlängern. Alkohol sollte während der Behandlung gemieden werden.
Risperidon kann mit oder ohne Mahlzeit eingenommen werden. Das Medikament sollte nicht ohne ärztliche Rücksprache abgesetzt werden, da ein abruptes Absetzen zu Entzugserscheinungen oder einem Rückfall führen kann. Schwangere und stillende Frauen sollten Risperidon nur nach sorgfältiger ärztlicher Abwägung anwenden.
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