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Der Schlafzyklus beim Baby unterscheidet sich deutlich von dem Erwachsener. Neugeborene schlafen in kurzen Zyklen und benötigen viel Schlaf für ihre Entwicklung.
Zu bevorzugten Quellen hinzufügenDer Schlafzyklus beim Baby unterscheidet sich deutlich von dem Erwachsener. Neugeborene schlafen in kurzen Zyklen und benötigen viel Schlaf für ihre Entwicklung.
Der Schlafzyklus beim Baby beschreibt die wiederkehrenden Phasen des Schlafs, die ein Säugling in einer Nacht oder auch tagsüber durchläuft. Im Gegensatz zu Erwachsenen, deren Schlafzyklus etwa 90 Minuten dauert, ist der Schlafzyklus bei Babys deutlich kürzer – er beträgt bei Neugeborenen oft nur 45 bis 60 Minuten. Diese kürzeren Zyklen sind biologisch normal und eng mit der Gehirnentwicklung des Kindes verknüpft.
Wie beim Erwachsenen wechselt auch der Säugling zwischen verschiedenen Schlafphasen. Diese lassen sich grob in zwei Hauptphasen unterteilen:
Neugeborene verbringen bis zu 50 Prozent ihres Schlafs im REM-Schlaf, während dieser Anteil bei Erwachsenen nur etwa 20 bis 25 Prozent beträgt. Mit zunehmendem Alter entwickeln sich die Non-REM-Phasen weiter und werden tiefer und länger.
Der Schlafbedarf verändert sich im ersten Lebensjahr erheblich:
Diese Richtwerte stammen von der American Academy of Sleep Medicine (AASM) und werden von der WHO sowie der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) als Orientierung empfohlen.
Da Babys am Ende jedes Schlafzyklus kurz aufwachen können, ist häufiges Nachtaufwachen in den ersten Lebensmonaten vollkommen normal. Babys müssen erst lernen, sich selbst wieder in den Schlaf zu finden – ein Vorgang, den Fachleute als Schlaf-Selbstregulation bezeichnen. Eltern können dabei unterstützen, indem sie:
Die Schlafumgebung spielt eine wichtige Rolle für die Sicherheit des Babys. Folgende Empfehlungen gelten als sicher:
Gelegentliche Schlafprobleme sind bei Babys normal. Eltern sollten jedoch ärztlichen Rat suchen, wenn: