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Selbstakzeptanz bezeichnet die Fähigkeit, sich selbst mit Stärken und Schwächen anzunehmen. Sie ist ein zentraler Baustein für psychische Gesundheit und Wohlbefinden.
Selbstakzeptanz bezeichnet die Fähigkeit, sich selbst mit Stärken und Schwächen anzunehmen. Sie ist ein zentraler Baustein für psychische Gesundheit und Wohlbefinden.
Selbstakzeptanz bezeichnet die Fähigkeit eines Menschen, sich selbst so anzunehmen, wie er ist – mit all seinen Stärken, Schwächen, Fehlern und Unvollkommenheiten. Sie bedeutet nicht, dass man mit allen eigenen Eigenschaften einverstanden sein muss oder keine Veränderung anstrebt. Vielmehr geht es darum, sich selbst gegenüber eine wohlwollende, nicht-verurteilende Haltung einzunehmen.
Selbstakzeptanz ist ein zentrales Konzept in der Psychologie und Psychotherapie und gilt als wichtige Grundlage für psychische Gesundheit, Resilienz und ein erfülltes Leben.
Eine ausgepägte Selbstakzeptanz steht in engem Zusammenhang mit verschiedenen Aspekten des psychischen Wohlbefindens:
Selbstakzeptanz wird häufig mit dem Selbstwertgefühl verwechselt oder gleichgesetzt. Es gibt jedoch wichtige Unterschiede: Während das Selbstwertgefühl oft von äußeren Leistungen, dem Vergleich mit anderen oder sozialem Erfolg abhängt, ist Selbstakzeptanz eine stabilere, bedingungslose Haltung sich selbst gegenüber. Sie bleibt auch dann bestehen, wenn man Fehler macht oder Misserfolge erlebt.
Schwierigkeiten mit der Selbstakzeptanz können verschiedene Ursachen haben:
Selbstakzeptanz ist keine feste Persönlichkeitseigenschaft, sondern kann aktiv entwickelt und gestärkt werden. Verschiedene Ansätze haben sich dabei als wirksam erwiesen:
Achtsamkeitsbasierte Verfahren wie MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) und das Konzept des Selbstmitgefühls (nach Kristin Neff) fördern eine wohlwollende, nicht-wertende Haltung sich selbst gegenüber. Regelmäßige Achtsamkeitspraxis kann helfen, innere Kritik zu reduzieren und mehr Akzeptanz zu entwickeln.
In der klinischen Psychologie und Psychiatrie spielt Selbstakzeptanz eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Depressionen, Angststörungen, Esstörungen, Körperdysmorpher Störung und Borderline-Persönlichkeitsstörungen. Viele evidenzbasierte Therapiekonzepte integrieren explizit das Ziel, die Selbstakzeptanz der Patientinnen und Patienten zu stärken.
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