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Senkwehen sind leichte Kontraktionen der Gebärmutter in den letzten Schwangerschaftswochen, die den Kopf des Babys ins Becken senken. Sie gelten als Zeichen der bevorstehenden Geburt.
Senkwehen sind leichte Kontraktionen der Gebärmutter in den letzten Schwangerschaftswochen, die den Kopf des Babys ins Becken senken. Sie gelten als Zeichen der bevorstehenden Geburt.
Senkwehen sind schwache, unregelmäßige Kontraktionen der Gebärmutter, die typischerweise in den letzten Wochen der Schwangerschaft auftreten – meist ab der 36. bis 38. Schwangerschaftswoche. Sie werden auch als Vorwehen bezeichnet und bereiten den Körper auf die eigentliche Geburt vor. Ihre wichtigste Funktion ist es, den Kopf des Babys tief ins Becken zu senken, wodurch die Gebärmutter in ihrer Form verändert wird und der Bauch der Schwangeren sichtbar tiefer zu hängen scheint.
Senkwehen entstehen durch hormonelle Veränderungen gegen Ende der Schwangerschaft. Der steigende Prostaglandinspiegel und das Verältnis von Östrogen zu Progesteron fördern die Reizbarkeit der Gebärmuttermuskulatur. Darüber hinaus spielt das Gewicht des heranwachsenden Kindes eine Rolle, das mechanisch auf den Gebärmutterhals und das kleine Becken drückt. Diese Kombination löst die charakteristischen Kontraktionen aus, die das Kind in Geburtsposition bringen.
Senkwehen unterscheiden sich in mehreren Punkten von echten Geburtswehen:
Es ist wichtig, Senkwehen von echten Eröffnungswehen zu unterscheiden. Echte Geburtswehen werden regelmäßiger, intensiver und länger. Sie treten in Abständen von etwa 10 Minuten oder weniger auf, dauern 30–60 Sekunden und nehmen stetig an Stärke zu. Wenn die Wehen in regelmäßigen Abständen auftreten oder von Fruchtwasserabgang oder Blutungen begleitet werden, sollte sofort eine Hebamme oder ein Krankenhaus aufgesucht werden.
Neben den Senkwehen gibt es auch die sogenannten Übungswehen (Braxton-Hicks-Kontraktionen), die bereits ab dem zweiten Trimester auftreten können. Sie dienen ebenfalls der Vorbereitung der Gebärmuttermuskulatur, senken aber das Kind noch nicht aktiv ins Becken. Senkwehen hingegen haben eine konkrete mechanische Funktion und treten später in der Schwangerschaft auf.
Senkwehen sind ein normaler Teil der späten Schwangerschaft und in der Regel kein Grund zur Beunruhigung. Dennoch sollte ärztlicher Rat eingeholt werden, wenn:
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