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Sodomie bezeichnet sexuelle Handlungen zwischen Menschen und Tieren. In der Medizin und Psychologie wird dies als Zoophilie oder Zoosexualität eingeordnet und gilt als paraphile Störung.
Sodomie bezeichnet sexuelle Handlungen zwischen Menschen und Tieren. In der Medizin und Psychologie wird dies als Zoophilie oder Zoosexualität eingeordnet und gilt als paraphile Störung.
Sodomie ist ein historischer Begriff, der sexuelle Handlungen zwischen einem Menschen und einem Tier beschreibt. In der modernen Medizin und klinischen Psychologie wird dieses Phänomen als Zoophilie oder Zoosexualität bezeichnet. Es handelt sich um eine Form der Paraphilie – das heißt eine sexuelle Präferenz oder Verhaltensweise, die sich auf nicht-menschliche Lebewesen richtet. Der Begriff „Sodomie“ hat außerdem historisch auch Analverkehr zwischen Menschen bezeichnet, was heute jedoch von der medizinischen und rechtlichen Definition der Zoophilie klar getrennt wird.
Im Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer Störungen (DSM-5) wird Zoophilie als Paraphilie eingeordnet. Eine Paraphilie wird dann als paraphile Störung klassifiziert, wenn sie dem Betroffenen selbst oder anderen Personen (einschließlich Tieren) erheblichen Schaden zufügt oder wenn sie mit ausgeprägtem persönlichem Leidensdruck verbunden ist.
In den meisten Ländern, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz, sind sexuelle Handlungen mit Tieren gesetzlich verboten und werden im Rahmen des Tierschutzrechts strafrechtlich verfolgt. In Deutschland wurde Sodomie (Zoophilie) im Jahr 2012 im Rahmen einer Änderung des Tierschutzgesetzes explizit unter Strafe gestellt. Tiere gelten als nicht einwilligungsfähig, und solche Handlungen werden als Tierquälerei und sexueller Missbrauch von Tieren gewertet.
Die genauen Ursachen für die Entwicklung zoophiler Neigungen sind wissenschaftlich nicht vollständig geklärt. Diskutiert werden unter anderem:
Die Diagnose einer paraphilen Störung im Zusammenhang mit Zoophilie erfolgt durch einen Psychiater oder klinischen Psychologen. Dabei werden ausführliche psychologische Gespräche, standardisierte diagnostische Kriterien (DSM-5 oder ICD-11) sowie gegebenenfalls psychologische Tests eingesetzt. Wichtig ist die Abgrenzung von anderen psychiatrischen Erkrankungen wie Persönlichkeitsstörungen oder Impulskontrollstörungen.
Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad und dem Leidensdruck des Betroffenen:
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