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Die Spirometrie ist ein Lungenfunktionstest, der die Atemkapazität und den Luftstrom misst. Sie hilft, Erkrankungen wie Asthma oder COPD zu diagnostizieren.
Die Spirometrie ist ein Lungenfunktionstest, der die Atemkapazität und den Luftstrom misst. Sie hilft, Erkrankungen wie Asthma oder COPD zu diagnostizieren.
Die Spirometrie ist das am häufigsten eingesetzte diagnostische Verfahren zur Beurteilung der Lungenfunktion. Mit einem speziellen Messgerät, dem Spirometer, werden Volumen und Flussgeschwindigkeit der ein- und ausgeatmeten Luft gemessen. Die Untersuchung ist schmerzlos, nicht invasiv und liefert innerhalb weniger Minuten wichtige Informationen über die Atemfunktion.
Beim Spirometrietest atmet die untersuchte Person tief in ein Mundstück ein und pustet anschließend so schnell und kräftig wie möglich vollständig aus. Das Gerät zeichnet dabei kontinuierlich den Luftstrom sowie die ausgeatmeten Luftmengen auf und erstellt eine grafische Kurve, die sogenannte Fluss-Volumen-Kurve.
Die wichtigsten Messwerte der Spirometrie sind:
Die Spirometrie wird in verschiedenen klinischen Situationen eingesetzt:
Ein erniedrigter Tiffeneau-Index (FEV1/FVC < 0,7) weist auf eine Verengung der Atemwege hin, wie sie typisch für Asthma oder COPD ist. Die Atemwege sind verengt, sodass die Luft nicht schnell genug ausgeatmet werden kann.
Eine verminderte FVC bei normalem Tiffeneau-Index deutet auf eine restriktive Ventilationsstörung hin. Die Lunge kann nicht vollständig belüftet werden, wie es bei Lungenfibrose, Pleuraerguss oder neuromuskulären Erkrankungen der Fall ist.
Manchmal liegen sowohl obstruktive als auch restriktive Komponenten vor, was als gemischte Ventilationsstörung bezeichnet wird.
Für ein aussagekräftiges Ergebnis sollten folgende Hinweise beachtet werden:
Die Untersuchung wird in der Regel im Stehen oder Sitzen durchgeführt. Zur Sicherstellung verlässlicher Ergebnisse sind meist drei bis fünf Messungen erforderlich, von denen das beste Ergebnis gewertet wird.
Die Spirometrie ist generell sehr sicher. In seltenen Fällen kann die Anstrengung beim forcierten Ausatmen zu kurzzeitigem Schwindel oder Hustenreizen führen. Kontraindikationen bestehen unter anderem bei:
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