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Die Spondylodese ist eine operative Versteifung von Wirbelkörpern der Wirbelsäule. Sie wird bei Instabilitäten, Fehlstellungen oder schweren Schmerzen eingesetzt.
Die Spondylodese ist eine operative Versteifung von Wirbelkörpern der Wirbelsäule. Sie wird bei Instabilitäten, Fehlstellungen oder schweren Schmerzen eingesetzt.
Die Spondylodese (auch Spondylodesis) bezeichnet einen chirurgischen Eingriff, bei dem zwei oder mehr Wirbelkörper der Wirbelsäule dauerhaft miteinander verbunden und versteift werden. Ziel des Eingriffs ist es, eine instabile oder schmerzhafte Wirbelsäulensegment zu stabilisieren und die Bewegung zwischen den betroffenen Wirbeln dauerhaft aufzuheben. Die Spondylodese gehört zu den häufigsten Wirbelsäulenoperationen und wird sowohl an der Hals-, Brust- als auch an der Lendenwirbelsäule durchgeführt.
Eine Spondylodese wird empfohlen, wenn konservative Behandlungsmethoden keine ausreichende Linderung bringen oder wenn eine strukturelle Instabilität der Wirbelsäule vorliegt. Typische Indikationen sind:
Bei der Spondylodese werden die betroffenen Wirbelsäulensegmente mithilfe von Implantaten (Schrauben, Stäben, Platten oder Käfigen) fixiert und durch Knochenmaterial zur Fusion gebracht. Das Knochenmaterial kann aus dem eigenen Körper des Patienten (autologes Knochentransplantat, oft aus dem Beckenkamm), von einem Spender (allogenes Knochentransplantat) oder als synthetisches Material stammen.
Je nach Lage der betroffenen Segmente und individueller Patientensituation werden unterschiedliche operative Zugänge gewählt:
Nach der Operation ist eine sorgfältige Nachsorge entscheidend. Der eigentliche Fusionsprozess, bei dem der Knochen zusammenwächst, dauert in der Regel 3 bis 12 Monate. Während dieser Zeit werden physiotherapeutische Maßnahmen eingesetzt, um die Muskulatur zu stärken und die Beweglichkeit der nicht betroffenen Wirbelsäulensegmente zu erhalten. Das Tragen einer Orthese (Rückenstütze) kann in den ersten Wochen nach der Operation empfohlen werden.
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen auch bei der Spondylodese Risiken:
Die Spondylodese kann bei geeigneten Patienten zu einer deutlichen Schmerzreduktion und Verbesserung der Lebensqualität führen. Die Erfolgsrate hängt von der Grunderkrankung, dem Alter des Patienten, dem allgemeinen Gesundheitszustand sowie der Einhaltung der Nachsorgeempfehlungen ab. Die eingeschränkte Beweglichkeit im versteiften Segment ist ein dauerhafter Effekt der Operation, der jedoch bei sorgfältiger Indikationsstellung in der Regel gut toleriert wird.
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