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Die Staphylokokkenenterotoxikose ist eine Lebensmittelvergiftung durch Giftstoffe (Enterotoxine) von Staphylokokken-Bakterien. Sie verursacht rasch einsetzende Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
Die Staphylokokkenenterotoxikose ist eine Lebensmittelvergiftung durch Giftstoffe (Enterotoxine) von Staphylokokken-Bakterien. Sie verursacht rasch einsetzende Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
Die Staphylokokkenenterotoxikose ist eine Form der Lebensmittelvergiftung, die nicht durch die Bakterien selbst, sondern durch ihre hitzebeständigen Giftstoffe – die sogenannten Staphylokokken-Enterotoxine – verursacht wird. Auslöser sind meist Bakterien der Art Staphylococcus aureus, die in kontaminierten Lebensmitteln Toxine bilden. Da diese Toxine auch nach dem Erhitzen im Lebensmittel erhalten bleiben, schützt Kochen oder Pasteurisieren nicht vollständig vor der Erkrankung. Sie zählt weltweit zu den häufigsten Ursachen lebensmittelbedingter Erkrankungen.
Die Erkrankung entsteht durch den Verzehr von Lebensmitteln, in denen sich Staphylococcus aureus zuvor vermehrt und Enterotoxine produziert hat. Begünstigende Faktoren sind:
Die Toxine selbst sind hitzestabil und werden durch normale Koch- oder Pasteurisierungsverfahren nicht zerstört. Selbst wenn die Bakterien abgetötet werden, können die bereits gebildeten Toxine noch krankheitsauslösend wirken.
Charakteristisch für die Staphylokokkenenterotoxikose ist der sehr rasche Beginn der Symptome, typischerweise 1 bis 6 Stunden nach dem Verzehr des kontaminierten Lebensmittels. Die häufigsten Beschwerden sind:
Die Erkrankung ist in der Regel selbstlimitierend und klingt meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden ab. Bei älteren Menschen, Kleinkindern oder immungeschwächten Personen kann es jedoch zu einer gefährlichen Dehydration (Austrocknung) kommen.
Die Diagnose wird häufig klinisch gestellt, also anhand der typischen Symptome und der zeitlichen Verbindung zu einer gemeinsamen Mahlzeit (z. B. Gruppenerkrankungen). Zur Bestätigung können folgende Untersuchungen durchgeführt werden:
Eine spezifische Therapie gegen die Toxine existiert nicht. Die Behandlung ist daher symptomatisch und unterstützend:
Da die Toxine hitzestabil sind, ist die wichtigste Schutzmaßnahme die Verhinderung der Toxinbildung durch konsequente Lebensmittelhygiene:
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