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Die supportive Therapie umfasst alle begleitenden Maßnahmen, die Beschwerden lindern und die Lebensqualität von Patienten – besonders bei schweren Erkrankungen – verbessern.
Die supportive Therapie umfasst alle begleitenden Maßnahmen, die Beschwerden lindern und die Lebensqualität von Patienten – besonders bei schweren Erkrankungen – verbessern.
Der Begriff supportive Therapie (auch: Supportivtherapie) bezeichnet alle medizinischen und pflegerischen Maßnahmen, die nicht primär auf die Heilung einer Erkrankung abzielen, sondern auf die Linderung von Beschwerden, die Verbesserung des Wohlbefindens und die Unterstützung des Organismus während einer Hauptbehandlung. Der Begriff stammt vom lateinischen Wort supportare (stützen, tragen) und spiegelt den unterstützenden Charakter dieser Behandlungsform wider.
Supportive Therapie ist ein fester Bestandteil der modernen Medizin und wird in nahezu allen medizinischen Fachbereichen eingesetzt – besonders jedoch in der Onkologie, der Intensivmedizin und der Behandlung chronischer Erkrankungen.
Die übergeordneten Ziele der supportiven Therapie sind:
In der Krebsmedizin ist die supportive Therapie besonders bedeutsam. Sie umfasst unter anderem:
Auf Intensivstationen umfasst supportive Therapie Maßnahmen wie maschinelle Beatmung, Kreislaufunterstützung, Nierenersatztherapie sowie die Behandlung von Infektionen – all dies mit dem Ziel, lebenswichtige Organfunktionen zu erhalten, bis der Körper sich erholen kann.
Bei Erkrankungen wie Herzinsuffizienz, COPD, Niereninsuffizienz oder Multiple Sklerose unterstützt die supportive Therapie die Hauptbehandlung, lindert Symptome und hilft Patienten, ihren Alltag besser zu bewältigen.
Die supportive Therapie wird häufig mit der Palliativmedizin gleichgesetzt, unterscheidet sich jedoch grundlegend von ihr. Während die palliative Therapie ausschließlich auf Patienten mit nicht heilbaren Erkrankungen in einem fortgeschrittenen Stadium ausgerichtet ist, begleitet die supportive Therapie alle Phasen einer Erkrankung – von der Diagnose über die aktive Behandlung bis hin zur Nachsorge. Sie kann auch parallel zu kurativen (heilenden) Behandlungsansätzen eingesetzt werden.
Je nach Erkrankung und individuellem Bedarf kommen verschiedene Maßnahmen zum Einsatz:
Die supportive Therapie ist heute ein integraler Bestandteil eines patientenzentrierten Behandlungskonzepts. Sie erkennt an, dass medizinische Behandlung mehr ist als die Bekämpfung einer Erkrankung – sie schließt das gesamte Wohlbefinden des Menschen ein. Zahlreiche Studien belegen, dass eine konsequente supportive Begleitung die Therapieverträglichkeit verbessert, Krankenhausaufenthalte verkürzen kann und die Überlebensqualität entscheidend beeinflusst.
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