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Eine Synkope ist eine kurze, vorübergehende Bewusstlosigkeit durch verminderte Durchblutung des Gehirns. Sie beginnt plötzlich und endet mit spontaner Erholung.
Eine Synkope ist eine kurze, vorübergehende Bewusstlosigkeit durch verminderte Durchblutung des Gehirns. Sie beginnt plötzlich und endet mit spontaner Erholung.
Eine Synkope (auch als kurze Ohnmacht oder Bewusstlosigkeit bezeichnet) ist ein plötzlicher, vorübergehender Bewusstseinsverlust, der durch eine kurzzeitig unzureichende Blutversorgung des Gehirns entsteht. Typischerweise ist eine Synkope selbstlimitierend und endet ohne medizinische Intervention – die betroffene Person erwacht meist innerhalb von Sekunden bis wenigen Minuten wieder. Synkopen sind ein häufiges medizinisches Phänomen und können in jedem Alter auftreten.
Synkopen lassen sich je nach Ursache in verschiedene Kategorien einteilen:
Dies ist die häufigste Form. Sie entsteht durch eine überschießende Reflexreaktion des Nervensystems, die zu einem kurzfristigen Blutdruckabfall und/oder einer Verlangsamung des Herzschlags führt. Auslöser können emotionaler Stress, Schmerz, langes Stehen oder Hitze sein.
Hierbei fällt der Blutdruck beim Aufstehen aus dem Sitzen oder Liegen ab. Mögliche Ursachen sind Flüssigkeitsmangel (Dehydration), bestimmte Medikamente (z. B. Blutdrucksenker) oder Erkrankungen des Nervensystems.
Diese entstehen durch Herzerkrankungen wie Herzrhythmusstörungen, strukturelle Herzfehler oder eine eingeschränkte Pumpfunktion des Herzens. Kardiale Synkopen sind häufig die gefährlichste Form und bedürfen rascher Abklärung.
Vor einer Synkope treten oft Warnsymptome auf, die als Präsynkope bezeichnet werden:
Die eigentliche Synkope ist gekennzeichnet durch einen vollständigen, aber kurzen Bewusstseinsverlust mit Tonusverlust der Muskulatur (die Person fällt zu Boden). Die Erholung erfolgt meist schnell und vollständig.
Die Abklärung einer Synkope beginnt mit einer sorgfältigen Anamnese (Krankengeschichte) und körperlichen Untersuchung. Weitere diagnostische Schritte umfassen:
Die Behandlung richtet sich nach der zugrundeliegenden Ursache:
Häufig reichen allgemeine Maßnahmen aus: ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Vermeidung von Auslösern, Anspannungsübungen der Beinmuskulatur bei Warnsymptomen sowie physikalische Gegenmanöver (z. B. Beine überkreuzen, Hände gegeneinander pressen). In bestimmten Fällen können Medikamente eingesetzt werden.
Empfohlen werden: ausreichende Flüssigkeits- und Salzaufnahme, langsames Aufstehen, Anpassung von Medikamenten sowie das Tragen von Kompressionsstrümpfen.
Je nach Ursache kommen Medikamente, ein Herzschrittmacher, ein implantierbarer Defibrillator (ICD) oder operative Eingriffe in Betracht.
Jede Synkope sollte ärztlich abgeklärt werden, insbesondere wenn sie während körperlicher Belastung auftritt, von Herzrasen oder Brustschmerzen begleitet wird, wiederholt vorkommt oder in der Familie Fälle des plötzlichen Herztodes bekannt sind. Auch bei älteren Menschen oder Personen mit bekannten Herzerkrankungen ist eine rasche Abklärung notwendig.
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