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Der T-Score ist ein Messwert zur Beurteilung der Knochendichte und dient als zentrales Diagnosekriterium für Osteoporose. Er gibt an, wie stark die Knochendichte vom Durchschnitt junger Erwachsener abweicht.
Zu bevorzugten Quellen hinzufügenDer T-Score ist ein Messwert zur Beurteilung der Knochendichte und dient als zentrales Diagnosekriterium für Osteoporose. Er gibt an, wie stark die Knochendichte vom Durchschnitt junger Erwachsener abweicht.
Der T-Score ist ein statistischer Messwert, der im Rahmen der Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) ermittelt wird. Er vergleicht die gemessene Knochendichte einer Person mit dem Mittelwert der Knochendichte eines gesunden, jungen Erwachsenen im Alter von 20 bis 30 Jahren. Das Ergebnis wird in sogenannten Standardabweichungen (SD) angegeben und ist entscheidend für die Diagnose von Osteoporose und Osteopenie (verminderte Knochendichte als Vorstufe der Osteoporose).
Die Grundlage für die Berechnung des T-Scores bildet die DXA-Messung (Dual-Energie-Röntgen-Absorptiometrie), das Standardverfahren zur Knochendichtemessung. Dabei werden typischerweise folgende Körperstellen untersucht:
Die DXA-Messung ist schmerzlos, strahlenarm und dauert in der Regel nur wenige Minuten. Der ermittelte T-Score gibt an, um wie viele Standardabweichungen die individuelle Knochendichte über oder unter dem Referenzwert junger Erwachsener liegt.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat für postmenopausale Frauen und ältere Männer folgende Klassifikation festgelegt:
Je niedriger der T-Score, desto geringer ist die Knochendichte und desto höher ist das Risiko für Knochenbrüche, insbesondere an Wirbelsäule, Hüfte und Handgelenk.
Neben dem T-Score gibt es den sogenannten Z-Score, der die Knochendichte mit dem alters- und geschlechtsspezifischen Durchschnitt vergleicht. Der Z-Score wird vorwiegend bei jüngeren Personen, Kindern, Jugendlichen und prämenopausalen Frauen verwendet, da bei diesen Gruppen der T-Score weniger aussagekräftig ist.
Eine Messung des T-Scores wird insbesondere empfohlen für:
Ein niedriger T-Score erfordert je nach Schweregrad verschiedene Maßnahmen: