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Die Talgdrüsenhyperplasie ist eine gutartige Vergrößerung der Talgdrüsen der Haut, die sich als gelbliche, weiche Knötchen meist im Gesicht zeigt.
Die Talgdrüsenhyperplasie ist eine gutartige Vergrößerung der Talgdrüsen der Haut, die sich als gelbliche, weiche Knötchen meist im Gesicht zeigt.
Die Talgdrüsenhyperplasie ist eine gutartige, nicht ansteckende Erkrankung der Haut, bei der einzelne oder mehrere Talgdrüsen krankhaft vergrößert sind. Talgdrüsen sind kleine Drüsen in der Haut, die das Hautfett (Sebum) produzieren und so die Haut geschmeidig und geschützt halten. Bei einer Hyperplasie – also einer übermäßigen Zunahme der Zellzahl – werden diese Drüsen größer als normal, ohne dass es sich um eine bösartige Erkrankung handelt.
Die Erkrankung tritt vor allem bei Erwachsenen mittleren und höheren Alters auf und ist in der dermatologischen Praxis ein häufiger Befund. Obwohl sie keine gesundheitliche Gefahr darstellt, kann sie aus kosmetischen Gründen belastend sein.
Die genaue Ursache der Talgdrüsenhyperplasie ist nicht vollständig geklärt, jedoch werden mehrere Faktoren als begünstigend angesehen:
Talgdrüsenhyperplasien stellen sich typischerweise als einzelne oder mehrere, weiche, gelblich-weiße bis hautfarbene Knötchen dar. Ihre charakteristischen Merkmale sind:
Die Knötchen sind in der Regel asymptomatisch, d. h. sie verursachen keine Schmerzen, keinen Juckreiz und keine Entzündung. Gelegentlich können sie sich leicht röten oder minimal entzünden.
Die Diagnose wird in den meisten Fällen klinisch durch eine sorgfältige Inspektion der Haut gestellt. Ein erfahrener Dermatologe (Hautarzt) kann Talgdrüsenhyperplasien anhand ihres typischen Erscheinungsbildes – insbesondere der charakteristischen zentralen Delle und der gelblichen Farbe – erkennen.
Die Dermatoskopie (Auflichtmikroskopie) ist ein nicht-invasives Untersuchungsverfahren, bei dem die Haut mit einem speziellen Vergrößerungsglas und Lichtquelle beurteilt wird. Typische dermatoskopische Merkmale der Talgdrüsenhyperplasie sind blumenkohlförmig angeordnete, gelblich-weiße Läppchen und kranzartig angeordnete Gefäße an der Peripherie.
In unklaren Fällen oder zur Abgrenzung von anderen Hautveränderungen – insbesondere vom Basalzellkarzinom (weißer Hautkrebs), das ähnlich aussehen kann – kann eine Gewebeprobe (Biopsie) entnommen und unter dem Mikroskop untersucht werden. Histologisch zeigt sich eine Vermehrung reifer Talgdrüsenläppchen um einen zentral erweiterten Talgdrüsenausführungsgang.
Da die Talgdrüsenhyperplasie gutartig ist und keine gesundheitlichen Risiken birgt, ist eine Behandlung medizinisch nicht zwingend notwendig. Sie erfolgt in der Regel auf ausdrücklichen Wunsch der Patienten aus kosmetischen Gründen. Folgende Behandlungsoptionen stehen zur Verfügung:
Die operative Entfernung ist möglich, wird jedoch wegen des Narbenrisikos selten als erste Wahl gewählt.
Wichtig ist die Unterscheidung der Talgdrüsenhyperplasie von anderen, teils ernsteren Hautveränderungen:
Die Talgdrüsenhyperplasie ist eine harmlose, chronische Hautveränderung. Ohne Behandlung vergrößern sich die Knötchen in der Regel langsam oder bleiben stabil. Nach einer Behandlung können Rückfälle auftreten, insbesondere wenn die auslösenden Faktoren (z. B. hormonelle Einflüsse, Medikamente) weiterhin bestehen.
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