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Die Thrombektomie ist ein medizinisches Verfahren zur mechanischen Entfernung eines Blutgerinnsels (Thrombus) aus einem Blutgefäß. Sie wird häufig bei Schlaganfall oder tiefer Venenthrombose eingesetzt.
Die Thrombektomie ist ein medizinisches Verfahren zur mechanischen Entfernung eines Blutgerinnsels (Thrombus) aus einem Blutgefäß. Sie wird häufig bei Schlaganfall oder tiefer Venenthrombose eingesetzt.
Die Thrombektomie ist ein medizinisches Verfahren, bei dem ein Blutgerinnsel (Thrombus) mechanisch aus einem Blutgefäß entfernt wird. Ziel des Eingriffs ist es, den blockierten Blutfluss so schnell wie möglich wiederherzustellen und damit schwerwiegende Folgeschäden an Organen oder Gewebe zu verhindern. Die Thrombektomie wird sowohl in Arterien als auch in Venen eingesetzt und gilt in vielen Notfallsituationen als lebensrettende Maßnahme.
Der Eingriff kommt in verschiedenen medizinischen Situationen zum Einsatz, bei denen ein Blutgerinnsel den Blutfluss kritisch einschränkt oder unterbricht:
Bei der mechanischen Thrombektomie wird das Gerinnsel mithilfe spezieller Katheter und Instrumente, wie beispielsweise einem Stentretriever (einem faltbaren Gittergeflecht) oder einem Aspirationskatheter, aus dem Gefäß entfernt. Diese minimalinvasive Methode ist insbesondere beim ischämischen Schlaganfall der Goldstandard und kann innerhalb eines Zeitfensters von bis zu 24 Stunden nach Symptombeginn eingesetzt werden.
Bei der offenen chirurgischen Thrombektomie wird das betroffene Blutgefäß operativ freigelegt und das Gerinnsel direkt entfernt. Diese Methode wird seltener angewendet und kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn minimalinvasive Verfahren nicht möglich oder nicht erfolgreich sind.
Hierbei wird die mechanische Entfernung des Gerinnsels mit der lokalen Gabe von thrombolytischen Medikamenten (Gerinnsel auflösenden Mitteln) kombiniert, um den Eingriff effizienter zu gestalten.
Die mechanische Thrombektomie wird in der Regel unter Bildgebungskontrolle (z. B. digitale Subtraktionsangiografie) durchgeführt. Dabei wird ein dünner Schlauch (Katheter) meist über die Leistenarterie eingeführt und bis zur Stelle des Gefäßverschlusses vorgeschoben. Das Gerinnsel wird dann mit einem geeigneten Instrument eingefangen und entfernt. Der Eingriff dauert je nach Situation zwischen 30 Minuten und mehreren Stunden und erfordert ein erfahrenes interdisziplinäres Team aus Neuroradiologen, Neurologen und Intensivmedizinern.
Wie jeder medizinische Eingriff ist auch die Thrombektomie mit bestimmten Risiken verbunden:
Das Nutzen-Risiko-Verhältnis wird vor dem Eingriff sorgfältig durch das behandelnde medizinische Team abgewogen.
Die Thrombektomie, insbesondere beim ischämischen Schlaganfall, hat die Prognose von Patienten mit Gefäßverschlüssen erheblich verbessert. Studien zeigen, dass ein großer Teil der behandelten Patienten nach einer erfolgreichen Thrombektomie eine deutlich bessere funktionelle Erholung erzielt als ohne diesen Eingriff. Entscheidend ist dabei vor allem der Faktor Zeit: Je schneller das Gerinnsel entfernt wird, desto geringer sind die bleibenden Schäden. In der Schlaganfallbehandlung gilt deshalb das Prinzip: Zeit ist Gehirn.
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