-
DE
Tinea corporis ist eine häufige Pilzinfektion der Haut, die ringförmige, juckende Ausschläge am Körper verursacht. Sie wird durch Dermatophyten ausgelöst und ist behandelbar.
Zu bevorzugten Quellen hinzufügenTinea corporis ist eine häufige Pilzinfektion der Haut, die ringförmige, juckende Ausschläge am Körper verursacht. Sie wird durch Dermatophyten ausgelöst und ist behandelbar.
Tinea corporis ist eine oberflächliche Pilzinfektion der Haut, die durch sogenannte Dermatophyten – pilzartige Mikroorganismen – verursacht wird. Die Erkrankung befällt die äußeren Hautschichten des Rumpfes, der Arme und der Beine, aber nicht die behaarte Kopfhaut, den Bart, die Hände oder die Füße, für die es eigene Bezeichnungen gibt. Im Volksmund wird Tinea corporis auch als „Ringelflechte“ bezeichnet, da die Hautveränderungen oft ringförmig erscheinen.
Die Infektion wird durch verschiedene Dermatophyten-Arten ausgelöst. Die häufigsten Erreger sind:
Die Übertragung kann auf verschiedenen Wegen erfolgen:
Bestimmte Faktoren erhöhen das Risiko, an Tinea corporis zu erkranken:
Die typischen Symptome von Tinea corporis umfassen:
Die Diagnose wird in den meisten Fällen klinisch gestellt, also durch die typische Erscheinung der Haut. Zur Sicherung der Diagnose können folgende Untersuchungen durchgeführt werden:
Bei leichten bis mittelschweren Fällen ist eine topische (äußerliche) Behandlung mit Antimykotika ausreichend. Eingesetzte Wirkstoffe sind unter anderem:
Die Behandlung erfolgt in der Regel über 2–4 Wochen als Creme, Gel oder Lotion.
Bei ausgedehnten oder hartnäckigen Infektionen sowie bei immungeschwächten Patienten kann eine systemische Behandlung mit oralen Antimykotika erforderlich sein, zum Beispiel mit Terbinafin oder Itraconazol.
Zusätzlich zur medikamentösen Therapie sind hygienische Maßnahmen wichtig, um eine erneute Infektion zu verhindern:
Tinea corporis ist bei konsequenter Behandlung in der Regel gut heilbar. Ohne Therapie kann die Infektion jedoch chronisch werden und sich auf weitere Körperbereiche ausbreiten. Rückfälle sind möglich, insbesondere wenn Risikofaktoren bestehen bleiben.